Kalthoff & Kollegen zum dritten Mal in Folge Top Steuerberater

Kalthoff & Kollegen zum dritten Mal in Folge Top Steuerberater

Wir freuen uns sehr erneut von unserer erfolgreichen Teilnahme am deutschlandweiten Focus-Money-Steuerberatertest 2020 berichten zu dürfen. Die Befragung wurde erwartungsgemäß...

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Kalthoff & Kollegen mit dem "Top Job-Siegel 2020" ausgezeichnet

Kalthoff & Kollegen mit dem "Top Job-Siegel 2020" ausgezeichnet

Wir gehören zu den "besten Arbeitgebern des Jahres"! Gemeinsam mit 96 anderen Unternehmen konnten wir die Trophäe aus der Hand des ehemaligen Vize-Kanzlers Sigmar Gabriel...

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KuK:App - Die Mandanten-APP von Kalthoff & Kollegen

KuK:App - Die Mandanten-APP von Kalthoff & Kollegen

Ihr Steuerberater in der Hosentasche! Geht nicht? Doch, geht mit unserer App für Ihr Tablet oder Handy. Ganz gleich ob IOS oder Android, die Bedienung geht einfach von der Hand. Wir haben...

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Qualität vor Quantität: Steuerberater von Kalthoff & Kollegen erhalten erneut das DStV-Qualitätssiegel

Qualität vor Quantität: Steuerberater von Kalthoff & Kollegen erhalten erneut das DStV-Qualitätssiegel

Bereits seit dem Jahr 2009 erfüllen Kalthoff & Kollegen fortwährend den hohen Qualitätsanspruch vom deutschen Steuerberaterverband ins Leben gerufenen Managementstandards. Mit dem...

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1944199
Buchungssätze digital verarbeitet
1572
knifflige Steuerfälle gelöst
771
Mandanten ruhigen Schlaf verschafft
21
Finanzbeamten den Zahn gezogen
0
Tage gelangweilt herumgesessen

Wer wir sind

Zeig mir das ganze Team

Kompetenz allein genügt nicht,
erst die konsequente Umsetzung schafft Nutzen.

Karsten Kalthoff
Steuerberater
Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)

Mit unseren geradlinigen Konzepten kriegen Sie garantiert jede Kurve.

Denis Broll
Diplom Ökonom
Steuerberater

Ihr Recht auf das "K" vor Kalthoff & Kollegen:
Kommunikativ. Kreativ. Kompetent.

David Höing
Rechtsanwalt

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen.

Silke Hetkamp
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung

Sie können sich die Steuern leider nicht aussuchen, aber die Menschen, die Sie unterstützen.

Tim Steinbeck
Team Finanzbuchführung

Es ist nie falsch das Richtige zu tun.

Sonja Lenz
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung

Wer nie vom Weg abkommt,
bleibt auf der Strecke.

Nadine Will
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten. (Aristoteles)

Anke Dieckmann
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung
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    Karsten Kalthoff

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    Denis Broll

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    David Höing

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    Silke Hetkamp

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    Tim Steinbeck

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    Sonja Lenz

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    Nadine Will

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    Anke Dieckmann

Aktuelles aus Recht und Wirtschaft

13.04.21 | Verbindliche Testangebote in Betrieben kommen

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) werden verlängert und ergänzt. Die Änderungen erfolgen per Verordnung und treten nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger voraussichtlich Mitte kommender Woche in Kraft.

Mit der Neuregelung sind Arbeitgeber*innen verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeiter*innen, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Selbst- und Schnelltests anzubieten und zwar grundsätzlich mindestens 1-mal pro Woche.

Für Mitarbeiter*innen, die tätigkeitsbedingt häufige Kundenkontakte haben oder körpernahe Dienstleistungen ausführen, muss mindestens 2-mal pro Woche getestet werden. Auch Beschäftigte, die in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden, müssen 2-mal pro Woche ein Testangebot erhalten.

Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber*innen.

Bereits geltende Corona-Arbeitsschutzregelungen werden außerdem bis zum 30. Juni 2021 verlängert, darunter die Pflicht Homeoffice anzubieten, wenn die Tätigkeit dies zulässt, betriebliche Hygienepläne und betriebliche Regelungen zur Kontaktvermeidung.

Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung aller Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen und Verstöße gegen ihre Anordnung mit einem Bußgeld von bis zu einer Höhe von 30.000 Euro ahnden.

(BMAS / STB Web)

Artikel vom: 13.04.2021

12.04.21 | Vermietung von virtuellem Land ist umsatzsteuerpflichtig

Umsätze, die im Rahmen eines Online-Spiels im virtuellen Raum gegen rücktauschbares Spielgeld getätigt werden, sind umsatzsteuerpflichtig. Dies hat das Finanzgericht Köln entschieden.

Der Kläger erwarb im Rahmen eines Online-Spiels virtuelles Land von der amerikanischen Spielebetreiberin, parzellierte und vermietete dies innerhalb des Online-Spiels gegen Zahlung einer virtuellen Währung an andere Nutzer. Angesammeltes Spielgeld wurde vom Kläger sodann über die spieleeigene Tauschbörse in US-Dollar getauscht, die er sich später in Euro auszahlen ließ. Hierfür hatte der Kläger ein Gewerbe angemeldet und auch eine Umsatzsteuererklärung erstellt.

Das Finanzamt unterwarf diese "Vermietungseinnahmen" der Umsatzsteuer. Es ging davon aus, dass 70 Prozent der Umsätze im Inland ausgeführt wurden. Mit seiner hiergegen gerichteten Klage machte der Kläger geltend, dass schon kein Leistungsaustausch vorliege. Er habe die Leistungen auch nicht gegenüber anderen Nutzern des Online-Spiels, sondern gegenüber der amerikanischen Betreiberin und damit an ein im Ausland ansässiges Unternehmen erbracht. Der Ort der Leistung liege daher in den USA, weshalb die Umsätze in Deutschland nicht steuerbar seien.

Spiel zur Erzielung von Einnahmen genutzt

Dem folgte das Gericht nicht und wies die Klage mit jetzt veröffentlichten Urteil vom 13.8.2019 (Az. 8 K 1565/18) ab. Der Kläger habe die Plattform des Online-Spiels vornehmlich nicht als "Spieleplattform", sondern vielmehr zur Erzielung von Einnahmen durch "Vermietung" von virtuellem Land genutzt. Solche Umsätze würden im Rahmen eines Leistungsaustauschs gegen Entgelt erbracht. Im Hinblick auf den deutschsprachigen Internetauftritt des Klägers sei die Annahme des Finanzamts plausibel, dass der überwiegende Teil der "Mieter" in Deutschland ansässig sei und der Leistungsort damit mehrheitlich im Inland gelegen habe.

Der Kläger hat die vom Senat zugelassene Revision eingelegt, die unter dem Aktenzeichen V R 38/19 beim Bundesfinanzhof in München anhängig ist.

(FG Köln / STB Web)

Artikel vom: 12.04.2021

12.04.21 | Kostenloser Know-how-Scan

Forschende KMU können ihr geistiges Eigentum mit einem neuen EU-Dienst kostenlos bewerten lassen und dadurch lernen, wie sie dies am besten schützen können.

Ein neuer kostenloser Dienst soll kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei helfen, geistiges Eigentum in kooperativen Forschungs- und Innovationsbemühungen effizient zu nutzen. Dazu hat die Europäische Kommission den Dienst „Horizon Intellectual Property Scan“ auf den Weg gebracht. Der Schwerpunkt des IP Scan liegt auf EU-finanzierten Projekten im Rahmen der Forschungsprogramme Horizont 2020 oder Horizont Europa.

Bewerbung für den Dienst möglich

Insbesondere sollen KMU veranschaulicht werden, wie sie ihr bestehendes geistiges Eigentum schützen können, wenn sie mit mehreren Partnern ein Forschungs- und Innovationsprojekt starten, und sie bei der Entwicklung einer gemeinsamen Strategie mit ihren Partnern unterstützen, um neue, gemeinsam erzeugte geistiges Eigentum zu verwalten und zu nutzen.

Der Dienst steht europäischen Start-ups und KMU gemäß der Definition der Europäischen Kommission offen, die kurz vor der Unterzeichnung einer Horizont-Finanzhilfevereinbarung stehen oder eine Finanzhilfevereinbarung (bis zu sechs Monate nach der Unterzeichnung) unterzeichnet haben.

KMU, die sich für das Programm „Horizont IP Scan“ interessieren, können sich jederzeit über die Website „Horizont IP Scan“ für den Dienst bewerben, und zwar über die laufende offene Aufforderung.

(EU / STB Web)

Artikel vom: 12.04.2021

12.04.21 | Mehrheit der Apotheken an Telematik-Infrastruktur angeschlossen

Die Mehrheit der Apotheken in Deutschland ist bereits an die Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen angeschlossen. Das ergibt eine Auswertung des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis von Daten aus Apothekensoftwarehäusern und Landesapothekerkammern.

Demnach sind 75 Prozent aller Apotheken mit etwa 14.000 sogenannten E-Health-Konnektoren ans Gesundheitsnetz angebunden. Die dafür notwendigen Institutionenkarten (SMC-B) hatten mehr als 90 Prozent aller Apotheken erhalten – also rund 17.000. Des Weiteren haben mehr als 11.000 Apothekeninhaber*innen und -leiter*innen ihre elektronischen Heilberufsausweise (HBA) erhalten.

Über die Verbindung mit dem sicheren Datennetz können Apotheken auf Wunsch der Patienten schon jetzt den elektronischen Medikationsplan auf der Gesundheitskarte aktualisieren. Seit Jahresbeginn 2021 können sie arzneimittelbezogene Informationen in der elektronischen Patientenakte hinterlegen und ab 1. Juli 2021 auch elektronische Rezepte empfangen und bearbeiten. Ab 1. Januar 2022 wird das E-Rezept zur Pflicht.

(ABDA / STB Web)

Artikel vom: 12.04.2021

08.04.21 | Kein Anspruch auf Wunschuntersuchungen

Die Gesetzliche Krankenversicherung muss ohne ärztliche Indikation nicht für regelmäßige MRT-Untersuchungen zur Brustkrebsnachsorge aufkommen. Dies hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen entschieden.

Zugrunde lag das Eilverfahren einer 63-jährigen Frau, bei der im Jahre 2019 eine Brustkrebsoperation durchgeführt wurde. Nach der OP war eine konsequente Nachsorge erforderlich, um die Gefahr einer erneuten Krebserkrankung auszuschließen.

Bei ihrer Krankenkasse beantragte die Frau die Kostenübernahme für eine jährliche MRT-Untersuchung. Sie teilte hierzu mit, dass andere Methoden für sie nicht in Betracht kämen und begründete dies. Bei verschiedenen Ärzten habe sie erfolglos um eine Überweisung zum MRT gebeten, sei aber zunächst an die Krankenkasse verwiesen worden. Die voraussichtlichen Kosten beliefen sich auf rd. 1.000 Euro pro Untersuchung. Die Kasse lehnte den Antrag ab und stützte sich dabei auf ein Gutachten des MDK.

Das LSG hat die Rechtsauffassung der Krankenkasse bestätigt (Beschluss vom 11. März 2021, Az. L 4 KR 68/21 B ER). Eine regelmäßige MRT-Untersuchung ohne ärztliche Indikationsstellung sei ausgeschlossen. Nach den Empfehlungen und Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses komme eine solche Untersuchung nur bei einem Verdacht auf eine Rückkehr des Krebses in Betracht, sofern andere Untersuchungen wie Ultraschall oder Mammografie nicht ausreichend wären.

(LSG Nieders.-Bremen / STB Web)

Artikel vom: 08.04.2021

Social Media News

Erleichterter Zugang zur Kurzarbeit wird verlängert

26.03.21

Für Unternehmen und Beschäftigte ist die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie mit vielen Unsicherheiten behaftet. Um klare Perspektiven zu schaffen, hat das Bundeskabinett am 24.03.2021 den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld um drei Monate bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Nach aktueller Rechtslage gelten die Erleichterungen nur für Betriebe, die bis zum 31. März 2021 Kurzarbeit eingeführt haben. Die neue Verordnung...

Online Azubi-Speed-Dating

18.03.21

Du suchst noch eine Ausbildungsstelle und möchtest Infos aus erster Hand haben? Prima!

Wir nehmen nämlich am Online Azubi-Speed-Dating der IHK Niederrhein teil. Du kannst mit unseren Azubis telefonieren und alle Deine Fragen stellen. Dazu musst Du Dich nur auf der Seite der IHK registrieren...

Corona-Arbeitsschutzverordnung bis 30. April 2021 verlängert

12.03.21

Bisherige Regelungen zum betrieblichen Infektionsschutz werden fortgeschrieben und optimiert. Das Bundeskabinett hat am 10. März 2021 die am 15. März 2021 auslaufende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bis einschließlich 30. April 2021 verlängert. Damit bleiben die bisherigen Bestimmungen zur Reduzierung betriebsbedingter Personenkontakte weitgehend unverändert in Kraft.

Quelle: DATEV

Kaution des Mieters zunächst keine steuerpflichtige Einnahme des Vermieters

05.03.21

Vermieter müssen die Kaution, die ihnen der Mieter zahlt, zunächst nicht als Einnahme aus Vermietung und Verpachtung versteuern. Erst wenn die Kaution nach Ende des Mietverhältnisses einbehalten wird, weil der Mieter z. B. in der Wohnung Schäden hinterlassen hat, ist die Kaution als steuerpflichtige Einnahme zu behandeln.

Darauf wies das Finanzgericht Münster hin. Ein Vermieter hatte...

Erweiterung Kinderkrankengeld während der Corona-Pandemie

26.02.21

Der Bundesrat hat am 18. Januar 2021 die Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld in der Corona-Pandemie gebilligt. Er soll damit im Jahr 2021 pro Elternteil von 10 auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt werden.

Voraussetzungen sind, dass:
- sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind...

Kaution des Mieters zunächst keine steuerpflichtige Einnahme des Vermieters

19.02.21

Vermieter müssen die Kaution, die ihnen der Mieter zahlt, zunächst nicht als Einnahme aus Vermietung und Verpachtung versteuern. Erst wenn die Kaution nach Ende des Mietverhältnisses einbehalten wird, weil der Mieter z. B. in der Wohnung Schäden hinterlassen hat, ist die Kaution als steuerpflichtige Einnahme zu behandeln. Darauf wies das Finanzgericht Münster hin...

Kosten für Winterdienst steuerlich geltend machen

12.02.21

Hauseigentümer trifft häufig eine Räumpflicht, die auch an die Mieter weitergegeben werden kann. Wenn ein Unternehmen mit der Schneebeseitigung beauftragt wird, können die Kosten für den Winterdienst steuermindernd geltend gemacht werden.

Die Ausgaben können in der Einkommensteuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistungen abgesetzt...

Kurzarbeitergeld und Corona-Bonus

11.02.21

Zuschüsse der Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld werden künftig bis 80 % des Unterschiedsbetrages zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt bis Ende 2021 steuerfrei gestellt.

Sonderleistungen der Arbeitgeber bis zu 1.500 Euro bleiben befristet bis zum 30.06.2021 steuerfrei...

Entfernungspauschale

10.02.21

Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können Arbeitnehmer eine Entfernungspauschale von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer als Werbungskosten geltend machen. Ab dem 01.01.2021 wird die Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer auf 0,35 Euro erhöht.

Quelle: DATEV

Häusliches Arbeitszimmer und sog. Home-Office

09.02.21

Ein häusliches Arbeitszimmer kann bis zur Höhe von 1.250 Euro steuerlich als Werbungskosten berücksichtigt werden, wenn für die betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die Kosten sind sogar unbeschränkt absetzbar, wenn das Arbeitszimmer ausnahmsweise den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen...

Frist zur Abgabe von Steuererklärungen für 2019 verlängert

05.02.21

Die Abgabefrist für das Kalenderjahr 2019 für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen wird bis zum 31.03.2021 verlängert. Das teilte das Bundesfinanzministerium am 04.12.2020 vor dem Hintergrund der Corona-Krise mit. Am 17.12.2020 hat sich die Große Koalition darüber hinaus kurzfristig auf eine umfassendere Fristverlängerung geeinigt...

Spezialthemen

Cyberbedrohungen 2020

Der technologische Fortschritt in der IT rast, und damit steigen gleichzeitig auch die Bedrohungen. In den letzten Jahren sind Cyber-Attacken immer raffinierter und effektiver geworden, und das wird sich den Prognosen von Fortinet zufolge auch 2020 nicht ändern.

Der Anbieter von Security-Lösungen rät Unternehmen daher, bei ihrer Security-Strategie auf neuere Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Threat Intelligence zu setzen. Darüber hinaus geben die Experten einen Ausblick über kommende Angriffsmethoden.

 

Ausweichtechniken

Wenn Unternehmen ihre Security-Strategie ändern, bleibt das im Kreis der Kriminellen meist nicht unentdeckt. Sie reagieren entsprechend und entwickeln ihre Methoden weiter, um neue Abwehrmechanismen zu überwinden. Der “Fortinet Threat Landscape Report” zeigt, dass Hacker zunehmend neue Ausweichtechniken verwenden, um unentdeckt zu bleiben. Eine Methode sind sogenannte LOTL-Strategien (Living off the Land). Diese nutzen bestehende, installierte Software aus und tarnen bösartigen Traffic als legitim. Dadurch können sie Antiviren- oder anderen Schutzmaßnahmen ausweichen.

 

Schwarmtechnologien

Ferner sind in der Hand von Kriminellen Machine Learning, KI und Schwarmtechnologien eine tödliche Kombination. Welches Potenzial in ihnen für Angriffe auf IT-Systeme steckt, haben die letzten Jahre gezeigt. Cyber-Kriminelle nutzen beispielsweise Bot-Schwärme, um ein Netzwerk zu infiltrieren. Sie überwältigen die interne Verteidigung und spüren wichtige Daten auf, um sie zu stehlen. In Zukunft werden Bots in der Lage sein, in Echtzeit gesammelte Informationen zu teilen und zu korrelieren. Ein Schwarm kann so seine Angriffstechnik verbessern und ein oder mehrere Ziele gleichzeitig angreifen.

 

Waffe 5G und Edge

Die Möglichkeiten von 5G helfen auch Cyber-Kriminellen. Insbesondere kann der neue Mobilfunkstandard die Entstehung funktionaler, Schwarm-basierter Angriffe beschleunigen. Denn er ermöglicht es, lokale Ad-hoc-Netzwerke aufzubauen, die schnell Informationen und Anwendungen austauschen und verarbeiten. Durch die Nutzung von 5G und Edge-Computing können Cyber-Kriminelle kompromittierte Geräte als Kanal für Schadcode nutzen. Infizierte Geräte können so zusammenarbeiten und in 5G-Geschwindigkeit angreifen.

 

Zero-Day

Zero-Day-Schwachstellen sind schwer zu finden, und ein entsprechendes Patch dafür ist oft kostspielig. Doch während sich die Angriffsfläche vergrößert, wird es auch einfacher, Schwachstellen zu entdecken. Dadurch steigt die Zahl der potenziellen Zero-Day-Angriffe. Durch einheitliche Schutzmaßnahmen können sich Unternehmen gegenseitig dabei helfen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

 

Schutz der Zukunft

Folglich wird es laut Fortinet auch im kommenden Jahr viele neue und weiterentwickelte Angriffsmethoden geben. Dennoch gibt es auch neue Schutzmaßnahmen. Dabei sind vor allem Reaktionen in Echtzeit notwendig, die vor allem durch Künstliche Intelligenz (KI) und Threat Intelligence ermöglicht werden.

 

KI der dritten Generation

Der Einsatz von KI gegen Cyber-Attacken ist eigentlich schon ein alter Hut. Doch auch KI entwickelt sich immer weiter. Ziel einer sicherheitsorientierten KI ist, ein adaptives Immunsystem zu schaffen, ähnlich dem eines Menschen. Dabei setzte die erste Generation von intelligenten Systemen Machine-Learning-Modelle ein, um zu lernen, Informationen zu korrelieren und dann eine Handlungsentscheidung treffen. Die zweite Generation verfügte über weitere Fähigkeiten zur Mustererkennung. Mit ihrer Hilfe lassen sich zum Beispiel Zugangskontrollen erheblich verbessern, indem man Lernknoten in einer Umgebung verteilt. Die dritte Generation soll nun alle Lernknoten miteinander verbinden, anstatt alles an ein Rechenzentrum weiterzuleiten. So können Informationen lokal gesammelt und gemeinsam genutzt werden. Diese Entwicklung spielt eine wichtige Rolle, um wachsende Edge-Umgebungen abzusichern.

 

Machine Learning

Generell nutzt Machine Learning Threat Intelligence aus Feeds, internem Netzwerkverkehr und Datananalysen. In Zukunft werden weitere Informationen von Edge-Geräten sowie lokalen Lernknoten hinzukommen. Indem ein KI-System diese Echtzeitinformationen verfolgt und korreliert, gewinnt es nicht nur einen umfassenderen Überblick über die Bedrohungslandschaft. Es kann auch die Art und Weise anpassen, wie lokale Systeme auf lokale Ereignisse reagieren. Indem KI-Systeme ihre Informationen teilen, können sie auch schneller Bedrohungen erkennen, weiterverfolgen und Firmennetze schützen. Durch das Verbinden der lernenden Systeme entsteht ein vernetzter Datensatz, der Unternehmen in die Lage versetzt, sich an veränderte Umgebungen und Trends anzupassen. Die gesamte KI lernt so mit jedem Ereignis dazu.

 

Doppelt hält besser

Durch den Einsatz von KI können Systeme automatisiert nach Angriffen suchen und sie sowohl bevor als auch nachdem sie stattfinden erkennen. Um KI-geschützte Handlungsanweisungen zu entwickeln, müssen Unternehmen Machine Learning mit Daten verbinden. Diese sogenannten “Threat Playbooks” entdecken Angriffe aufgrund von Mustern, mit deren Hilfe das KI-System weitere Attacken und die Wahrscheinlichkeit spezifischer Angriffe vorhersagen kann. Wenn die Informationen in ein Lernsystem einer KI einfließen, können auch entfernte Lernknoten von dem erweiterten Schutz profitieren. Sie erkennen dann nicht nur Bedrohungen, sondern sagen auch Bewegungen vorher, greifen proaktiv ein und koordinieren sich mit anderen Knoten, um gleichzeitig alle Angriffswege zu schließen.

 

Täuschungsmanöver

Die Taktik der Täuschung ist wohl eine der ältesten Kriegsstrategien der Menschheit. Durch falsche Informationen soll der Feind in die Irre geführt werden. Das lässt sich auch auf Netzwerke übertragen, in denen die Bewegung von Informationen beobachtet werden. Ein Vorteil der Verteidiger: Sie verfügen meist über Threat Intelligence, auf die die Angreifer meist keinen Zugriff haben. Die Informationen können mit KI und Machine Learning aufbereitet und für Täuschungsmanöver genutzt werden. Cyber-Kriminelle, die versuchen Traffic-Muster auszuspionieren, müssen dann zwischen echtem und irreführendem Netzwerkverkehr unterscheiden. Die Kombination von KI und Playbooks ermöglicht es, Täuschungstechnologien enorm zu verbessern. Hackern wird es dadurch schwer gemacht, echte Transaktionen zu erkennen. Zudem können Unternehmen dadurch Kriminelle schneller bei der Spionage erwischen.

 

Zusammenarbeit ist alles

Cyber-Kriminelle agieren weltweit. Um ihnen schneller auf die Schliche zu kommen, arbeiten Behörden und private Organisationen zusammen. Denn nur, wenn lokale und internationale Strafverfolgungsbehörden, Regierungen, Unternehmen und Sicherheitsexperten zusammenarbeiten, können Hacker schneller identifiziert werden, so das Fazit der Studienautoren. Ein rechtzeitiger Informationsaustausch hilft, kritische Infrastrukturen vor potenziellen Angriffen zu schützen.

Unternehmen wollen mehr in Cybersicherheit investieren

Mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) der Unternehmen planen im Jahr 2020 mindestens fünf Prozent ihres IT-Gesamtbudgets für Cybersicherheit zu investieren - im Jahr 2019 waren das nur 56 Prozent. 30 Prozent wollen 2020 sogar mehr als zehn Prozent investieren (2019: 19 Prozent).

Ein wichtiger Grund für die gestiegene Bereitschaft: Die Cybersicherheits-Teams der Unternehmen werden sich in den nächsten Jahren verändern müssen. Davon sind 2.280 von 3.000 Unternehmen weltweit (76 Prozent) überzeugt, die von PwC befragt worden sind. "Diese erkennbaren Budget-Erhöhungen unterstreichen, welche betriebswirtschaftliche Relevanz die Unternehmen der IT-Sicherheit heute einräumen", sagt Jörg Asma, Partner und Cyber Security Leader von PwC.

 

Top fünf der Veränderungsanlässe

76 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass signifikante Veränderungen in den Cyber-Sicherheitsteams notwendig sein werden, 20 Prozent halten dies sogar für ‚sehr‘ signifikant.

Die Top fünf der Veränderungsnotwendigkeiten nach Einschätzung der von PwC Befragten: 72 Prozent haben als Anforderung an die Cybersicherheit eine deutliche stärkere Einbindung der dort tätigen Spezialisten in die Strategie und geschäftliche Prozesse benannt. 64 Prozent sind der Ansicht, dass die Fähigkeit entwickelt werden muss, auch Dritte – wie Zulieferer oder Partner – hinsichtlich ihrer Cybergefahren zu analysieren. Und 49 Prozent halten die Einführung von Automatisierung und KI für die wichtigste Veränderung, auf die sich Cyber-Teams künftig einstellen müssen. Es folgen eine engere Zusammenarbeit mit dem Risk Management (dies halten 37 Prozent für immens wichtig) sowie ein unmittelbares, regelmäßig Reporting an Vorstand und Aufsichtsrat (32 Prozent).

 

"Aufgrund der vielfältigen Bedrohungslage hätte man erwarten können, dass Cyber-Spezialisten vor allem vor neue technische Herausforderungen gestellt werden", so Jörg Asma. "Dagegen werden vor allem Business- und so genannte Soft-Skills die Kompetenzen sein, die für die Veränderung der Abteilungen benötigt werden. Ob es eine engere Einbindung in die Strategie, ein Reporting an den Vorstand oder eine bessere Zusammenarbeit mit dem Risk Management ist: IT-Sicherheitsexperten wird immer mehr klassische Management-Kompetenz in Verbindung mit exzellenten kommunikativen Fähigkeiten abverlangt, da Cybersicherheit heute eine Schnittstellenfunktion ist."

 

Technologische Entwicklung wird als weniger relevant eingestuft als Einbindung von Cybersicherheit in Strategie und Prozesse

Rein technische Herausforderungen wurden für die Veränderungsnotwendigkeit bei den Befragten als weniger relevant eingestuft. Zwar haben es Automatisierung und KI in die Top fünf geschafft. Eine Verbesserung der technologischen Aufklärung (Threat Intelligence) sowie einen stärkeren Fokus auf operative technologische Sicherheit halten aber nur vier Prozent für sehr wichtige Veränderungsanlässe.

Jörg Asma sagt: "Die Befragten haben auf der einen Seite richtig erkannt, dass gerade in den bestehenden Cyber-Teams deutlicher Lernbedarf hinsichtlich Management- und Kommunikationsfähigkeiten besteht. Das Ergebnis dieser Untersuchung sollte aber auf der anderen Seite nicht davon ablenken, dass es abseits davon eine enorme technologische Entwicklung auf Seiten der Angreifer gibt, auf die ein Sicherheitsteam auch heute schon kurzfristig adäquat reagieren muss. Das bedeutet, dass ein technologisches ‚am Ball bleiben‘ nicht nur wichtig, sondern überlebensnotwendig ist. Der Vorteil für die Unternehmen: die technischen Kompetenzen sind bei IT-Sicherheitsexperten häufig deutlich stärker ausgeprägt als die oben benannten Lernfelder. Entscheidend ist darum, dass sie ein ausreichendes Budget erhalten, um die eigene technologische Entwicklung richtig vorantreiben zu können. Hier sind die Unternehmen auf dem richtigen Weg."

 

Quelle: Datev

Investitionsabzugsbeträge auch in das Sonderbetriebsvermögen übertragbar

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschluss vom 15. November 2017 (BStBl 2019 II S. xxx) entschieden, dass eine begünstigte Investition im Sinne des § 7g Einkommensteuergesetz (EStG) auch dann vorliegt, wenn bei einer Personengesellschaft der Investitionsabzugsbetrag vom Gesamthandsgewinn abgezogen wurde und die geplante Investition innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums von einem ihrer Gesellschafter vorgenommen und in dessen Sonderbetriebsvermögen aktiviert wird. In diesen Fällen sei im Wirtschaftsjahr der Anschaffung der in Anspruch genommene Investitionsabzugsbetrag dem Sonderbetriebsgewinn des investierenden Gesellschafters außerbilanziell hinzuzurechnen.

 

Nach Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder sind die Grundsätze des BFH-Beschlusses über den entschiedenen Einzelfall hinaus anzuwenden. Die Randnummern 4 und 5 des BMF-Schreibens vom 20. März 2017 (BStBl I S. 423) werden wie folgt gefasst:

„c) Personengesellschaften und Gemeinschaften

4 Auch Personengesellschaften und Gemeinschaften können unter entsprechender Anwendung der Regelungen dieses Schreibens § 7g EStG in Anspruch nehmen (§ 7g Absatz 7 EStG), wenn es sich um eine Mitunternehmerschaft (§ 13 Absatz 7, § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2, § 18 Absatz 4 Satz 2 EStG) handelt. Investitionsabzugsbeträge können sowohl vom gemeinschaftlichen Gewinn als auch vom Sonderbetriebsgewinn eines Mitunternehmers abgezogen werden. Bei der Prüfung des Größenmerkmals im Sinne von § 7g Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 Buchstabe a EStG (Randnummern 11 bis 13) sind das Gesamthandsvermögen und die Sonderbetriebsvermögen unter Berücksichtigung der Korrekturposten in den Ergänzungsbilanzen zusammenzurechnen. Bei der Ermittlung des Höchstbetrages von 200.000 € (§ 7g Absatz 1 Satz 4 EStG, vgl. Randnummer 10) sind die im Bereich des gemeinschaftlichen Gewinns und die im Bereich der Sonderbetriebsgewinne in Anspruch genommenen und nicht wieder hinzugerechneten oder rückgängig gemachten Investitionsabzugsbeträge zusammenzufassen.

5 Im Bereich des gemeinschaftlichen Gewinns einer Personengesellschaft oder Gemeinschaft in Anspruch genommene Investitionsabzugsbeträge können auch für begünstigte Investitionen (Randnummern 6 bis 8) eines ihrer Gesellschafter oder Gemeinschafter im Sonderbetriebsvermögen verwendet und dem entsprechenden Sonderbetriebsgewinn außerbilanziell hinzugerechnet werden (BFH-Beschluss vom 15. November 2017, BStBl 2019 II S. xxx). Entsprechendes gilt für im Bereich des Sonderbetriebsgewinns eines Gesellschafters oder Gemeinschafters beanspruchte Investitionsabzugsbeträge bei begünstigten Investitionen im Gesamthandsvermögen der Personengesellschaft oder Gemeinschaft sowie für im Bereich des Sonderbetriebsgewinns eines Gesellschafters oder Gemeinschafters beanspruchte Investitionsabzugsbeträge bei begünstigten Investitionen eines anderen Gesellschafters oder Gemeinschafters im Sonderbetriebsvermögen der Personengesellschaft oder Gemeinschaft.

Die Anschaffung eines begünstigten Wirtschaftsgutes liegt nicht vor, wenn ein Gesellschafter oder Gemeinschafter ein Wirtschaftsgut von der Personengesellschaft oder Gemeinschaft erwirbt oder die Personengesellschaft oder Gemeinschaft oder ein anderer Gesellschafter oder Gemeinschafter ein Wirtschaftsgut erwirbt, das zuvor zum Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters oder Gemeinschafters gehörte, da in diesen Fällen das Wirtschaftsgut bereits vor der Anschaffung dem Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft zuzurechnen war.“

 

Die Neufassung der Randnummern 4 und 5 gilt in allen noch offenen Fällen und auch für in vor dem 1. Januar 2016 endenden Wirtschaftsjahren in Anspruch genommene Investitionsabzugsbeträge (vgl. Randnummer 60 des BMF-Schreibens vom 20. März 2017, a. a. O.).

Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.

 

Quelle: Datev.de

Digitale Geschäftsmodelle sind das neue Erfolgsrezept

Früher waren Produkte und Leistungen für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend. Heute ist es der Aufbau neuer Geschäftsmodelle, der über Aufstieg und Fall ganzer Branchen entscheiden kann. Wer sich damit nicht auseinandersetzt, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Unternehmen wie UBER, die viel Innovationsgeist, aber kein einziges Fahrzeug besitzen, haben es vorgemacht: Die Zukunft einer Branche wie dem Mobilitätssegment wird maßgeblich durch den Wettbewerb von erfolgreichen Geschäftsmodellen entschieden und weniger durch den Wettbewerb von entsprechenden „darunterliegenden“ Produkten wie den Elektrofahrzeugen.

Oder nehmen wir das Beispiel Airbnb, die mit einer smarten digitalen Geschäftsidee die gesamte Hotelbranche angegriffen haben. Und das noch nicht mal aus Kalkül. Ausgangspunkt war lediglich, dass die Airbnb-Gründer ihr kostspieliges Apartment in San Francisco finanzieren wollten – und eine geeignete Möglichkeit dafür suchten.

Was zeigt: Derartige disruptive Entwicklungen, die das Potenzial zum Umbruch klassischer Märkte haben, kommen schnell und möglicherweise aus einer Richtung, die man nicht vermuten würde. Umso wichtiger ist es, sich damit auseinanderzusetzen und selbst zu agieren, um in der zunehmend digitalen Ära nicht den Anschluss zu verlieren. Das haben die Unternehmen hierzulande erkannt, wie die aktuelle Crisp-Studie Erfolgreiche Geschäftsmodelle mit IoT-Plattformen und Eco-Systemen zeigt, aus denen hier einige interessante Ergebnisse vorgestellt werden.

 

Die Digitalisierungs-Agenda wird neu geschrieben

Die Unternehmen sehen im Aufbau von Geschäftsmodellen und Eco-Systemen das Erfolgsmodell, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Basis dafür und Top-Thema auf der Digitalisierungs-Agenda ist das Internet of Things (IoT). 94 % der Unternehmen beschäftigen sich damit oder planen das in Kürze. Mehr als zwei Drittel sind aktiv dabei und arbeiten an einer IoT-Strategie.

Gerade die Aussicht, durch IoT zukunftsweisende Geschäftsmodelle zu generieren, treibt die Firmen an. Dieses Ziel ist das meistgenannte auf die Frage, warum IoT in den Unternehmen zum Einsatz kommt, gefolgt von der Erschließung neuer Datenbestände und dem Bestreben, die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Bereits im nächsten Jahr möchten 42 % der deutschen Unternehmen 11 bis 20 % ihres Umsatzes mit IoT-basierten Geschäftsmodellen erwirtschaften, 17 % wollen sogar noch mehr Umsatz damit generieren.

Um neue Geschäftsmodelle aufzubauen, gewinnen Plattformlösungen und digitale Eco-Systeme für die Unternehmen an Bedeutung. Dazu schließen sie sich über digitale Plattformen wie auf einem „Marktplatz“ zusammen, um Leistungen oder Know-how auszutauschen. 80 % aller Befragten beteiligen sich inzwischen aktiv an Eco-Systemen ihrer Branche und/oder bauen ein eigenes Eco-System auf, wie die aktuelle Studie zeigt. Fast jeder Dritte misst Eco-Systemen eine hohe oder sehr hohe Bedeutung als strategischer Erfolgsfaktor zu.

 

Colocation gewinnt an Bedeutung

Wovor die Unternehmen Respekt haben, sind die Herausforderungen, die das Internet of Things mit sich bringt. Diese alleine zu stemmen, wird als schwierig eingestuft. Nur knapp ein Drittel kann auf eine mehr als dreijährige Erfahrung mit IoT-Projekten verweisen, die überwiegende Mehrheit beschäftigt sich erst seit ein bis zwei Jahren oder sogar kürzer mit der Thematik. Hilfreich ist daher externe Unterstützung, wie sie etwa Rechenzentrumsbetreiber mit Digitalisierungs-Know-how anbieten können.

Eine weitere Herausforderung ist, dass die bestehende Infrastruktur oft hinter den Notwendigkeiten zurückbleibt. 54 % der Unternehmen können die Anforderungen der IoT-Projekte nur zum Teil mit ihrer bestehenden IT-Infrastruktur erfüllen und 9 % sehen sich dazu gar nicht in der Lage. Eine Modernisierung beziehungsweise Transformation der Rechenzentrums-Infrastruktur wird daher als notwendig erachtet: 90 % der Unternehmen planen das innerhalb der nächsten zwei Jahre oder sind aktiv dabei. So findet eine zunehmende Verlagerung der IT hin zu externen Colocation-Rechenzentren und Cloud-Providern statt, die in Europa hauptsächlich bei Colocation-Anbietern hosten. Dieser Entwicklung folgend wird die IT-Infrastruktur im unternehmenseigenen Rechenzentrum bis 2022 um 11 Prozentpunkte auf 33 % Gesamtanteil zurückgehen, so das Ergebnis der Studie.

 

Quelle: Datev / Vogel Communication Group

Kalthoff & Kollegen auch 2019 unter den Besten Deutschlands

Wir freuen uns, auch im Jahr 2019 als TOP100-Steuerberater beim FOCUS-MONEY Steuerberater-Test im Bereich mittelgroße Kanzleien ausgezeichnet worden zu sein!

FOCUS-MONEY hat zum 14. Mal in Folge gemeinsam mit Betriebsprüfern und dem Institut für betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Leibniz Universität Hannover die TOP-Steuerberater deutschlandweit auf den Prüfstand gestellt.

Die Experten interessierten sich außer für die Qualifikation der Berater und Mitarbeiter auch für die regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen. Im Test war zudem das Know-how der Steuerprofis in puncto Spezialisierung und Branchenwissen gefragt. Ebenso wollten die Tester wissen, ob die Berater ihren Mandanten Finanzplanung, Controlling und Kostenrechnung als Instrument der Unternehmenssteuerung anbieten. Punkte wurden auch vergeben, wenn die Kanzlei mit einem ISO-Qualitätssiegel ausgestattet war.

Zusätzlich zu den Fragen des Projektleiters lieferten Betriebsprüfer noch 24 knifflige Fachfragen zu Steuerdetails. Die Prüfung der Fachfragen wurde in Zusammenarbeit mit Steuerökonom Professor Kay Blaufus von der Leibniz Universität in Hannover durchgeführt.

Einige der fachlichen Fragen hatten es richtig in sich und trieben unserem auf mitunter 5 Steuerberater angewachsenen Beratungsteam die Schweißperlen auf die Stirn. Daher ist das Gefühl umso schöner, wenn das Ergebnis am Ende stimmt und man den Namen Kalthoff & Kollegen in der Tabelle der Top-Kanzleien wiederfindet.

Wir bedanken uns auch bei Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre bisherige Unterstützung und freuen uns auf weitere spannende und erfolgreiche gemeinsame Jahre.

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E-Fahrzeuge für Mitarbeiter: Neue Steuervergünstigungen für Auto und Jobrad

Die Überlassung von E-Fahrzeugen an Arbeitnehmer wird stärker gefördert: Für Elektro-Firmenwagen wird nur die halbe, für viele reine E-Fahrzeuge sogar nur ein Viertel der "Dienstwagensteuer" fällig. Jobfahrräder können Mitarbeitern sogar lohnsteuerfrei überlassen werden.

Das Video erklärt, wie Sie davon profitieren.

Überbrückungshilfe: So beantragen Sie den neuen Zuschuss für Selbstständige und Unternehmen

Für die Monate Juni bis August 2020 können Sie einen Zuschuss zu Ihren Betriebskosten beantragen, wenn Sie Corona-bedingte Umsatzausfälle haben.

Den Antrag stellen Sie über uns. Im Video erfahren Sie, wie das geht.

Umsatzsteuersenkung: Das ist bei der kurzfristigen Umstellung zu beachten

Neben Kassenupdates müssen wegen der Änderung der Umsatzsteuer Rechnungen genau geprüft werden, um nicht zu viel Steuern zahlen zu müssen oder Vorsteuer aus Eingangsrechnungen zu verlieren.

Worauf Sie bei der Prüfung achten müssen und welche Rechnungen besonders kritisch sind, erläutert dieses Video.

Liquidität: Mit diesen Maßnahmen bleiben Sie auch bei Umsatzeinbrüchen zahlungsfähig

Zahlungsunfähigkeit ist der häufigste Insolvenzgrund. Deshalb ist wichtig, Liquiditätsengpässe früh zu erkennen und Maßnahmen dagegen einzuleiten.

Das Video zeigt, wie wir Ihnen dabei helfen.

 

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