Kalthoff & Kollegen zum dritten Mal in Folge Top Steuerberater

Kalthoff & Kollegen zum dritten Mal in Folge Top Steuerberater

Wir freuen uns sehr erneut von unserer erfolgreichen Teilnahme am deutschlandweiten Focus-Money-Steuerberatertest 2020 berichten zu dürfen. Die Befragung wurde erwartungsgemäß...

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Kalthoff & Kollegen mit dem "Top Job-Siegel 2020" ausgezeichnet

Kalthoff & Kollegen mit dem "Top Job-Siegel 2020" ausgezeichnet

Wir gehören zu den "besten Arbeitgebern des Jahres"! Gemeinsam mit 96 anderen Unternehmen konnten wir die Trophäe aus der Hand des ehemaligen Vize-Kanzlers Sigmar Gabriel...

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KuK:App - Die Mandanten-APP von Kalthoff & Kollegen

KuK:App - Die Mandanten-APP von Kalthoff & Kollegen

Ihr Steuerberater in der Hosentasche! Geht nicht? Doch, geht mit unserer App für Ihr Tablet oder Handy. Ganz gleich ob IOS oder Android, die Bedienung geht einfach von der Hand. Wir haben...

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Qualität vor Quantität: Steuerberater von Kalthoff & Kollegen erhalten erneut das DStV-Qualitätssiegel

Qualität vor Quantität: Steuerberater von Kalthoff & Kollegen erhalten erneut das DStV-Qualitätssiegel

Bereits seit dem Jahr 2009 erfüllen Kalthoff & Kollegen fortwährend den hohen Qualitätsanspruch vom deutschen Steuerberaterverband ins Leben gerufenen Managementstandards. Mit dem...

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Buchungssätze digital verarbeitet
1600
knifflige Steuerfälle gelöst
772
Mandanten ruhigen Schlaf verschafft
21
Finanzbeamten den Zahn gezogen
0
Tage gelangweilt herumgesessen

Wer wir sind

Zeig mir das ganze Team

Kompetenz allein genügt nicht,
erst die konsequente Umsetzung schafft Nutzen.

Karsten Kalthoff
Steuerberater
Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)

Mit unseren geradlinigen Konzepten kriegen Sie garantiert jede Kurve.

Denis Broll
Diplom Ökonom
Steuerberater

Ihr Recht auf das "K" vor Kalthoff & Kollegen:
Kommunikativ. Kreativ. Kompetent.

David Höing
Rechtsanwalt

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen.

Silke Hetkamp
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung

Sie können sich die Steuern leider nicht aussuchen, aber die Menschen, die Sie unterstützen.

Tim Steinbeck
Team Finanzbuchführung

Es ist nie falsch das Richtige zu tun.

Sonja Lenz
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung

Wer nie vom Weg abkommt,
bleibt auf der Strecke.

Nadine Will
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten. (Aristoteles)

Anke Dieckmann
Team Jahresabschluss
und Steuererklärung
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    Karsten Kalthoff

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    Denis Broll

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    David Höing

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    Silke Hetkamp

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    Tim Steinbeck

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    Sonja Lenz

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    Nadine Will

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    Anke Dieckmann

Aktuelles aus Recht und Wirtschaft

11.05.21 | Branchen bewerten Coronahilfen unterschiedlich

Die besonders von der Krise betroffenen Branchen bewerten die Coronahilfen der Bundesregierung unterschiedlich. Das Gastgewerbe findet sie „befriedigend“. Die Einzelhändler sind deutlich kritischer. Das geht aus den aktuellen ifo Konjunkturumfragen hervor.

Besonders die November- und Dezemberhilfen bewerten die Unternehmen des Gastgewerbes positiv. Etwa 9 von 10 befragten Unternehmen waren berechtigt, sie zu beantragen. Sie wurden auch bei über 80 Prozent der Firmen bereits komplett ausgezahlt. Die Schulnote lag hier bei diesen Firmen bei 2,4. Die Überbrückungshilfe III kann seit Februar 2021 beantragt werden. 50 Prozent der befragten Unternehmen aus Hotellerie und Gastronomie haben dies bereits getan.

Im Einzelhandel dagegen waren nur etwa 5 Prozent der befragten Unternehmen berechtigt, November- und Dezemberhilfen zu beantragen, denn der Großteil der Einzelhändler musste erst kurz vor Weihnachten seine Türen schließen. Trotzdem hatten mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmer nach eigener Einschätzung Hilfsbedarf. Dies schlägt sich in den Bewertungen der Hilfen nieder. Sie erzielten eine Schulnote von nur 4,6. Die spätere Überbrückungshilfe III kam hier auf eine Schulnote von 4,3.

Weiterführende Informationen:

ifoPublikation: "Bewertung der Coronahilfen: Wie zufrieden sind die Unternehmen?"

(ifo / STB Web)

Artikel vom: 11.05.2021

11.05.21 | Unentgeltliche Mahlzeiten auf Flügen kein Arbeitslohn

Die unentgeltliche Mahlzeitengestellung auf Flügen von über 6 Stunden ist kein Arbeitslohn. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden.

Eine Fluggesellschaft stellte ihrem Flugpersonal sowohl auf Langstreckenflügen als auch auf Mittelstreckenflügen, wenn die Flugzeit mit kurzen „Turn-Around-Zeiten“ über sechs Stunden lag, unentgeltlich Verpflegung zur Verfügung. Es handelte sich dabei um Catering-Mahlzeiten mit einem Sachbezugswert in Höhe von 2,67 Euro bis 2,80 Euro bzw. 8,34 Euro bis 8,74 Euro. Es bestand für das Personal nur eine beschränkte Essensauswahl im Rahmen der für die Passagiere vorgesehenen Essen. Piloten und Co-Piloten mussten aus Sicherheitsgründen unterschiedliche Mahlzeiten einnehmen. 

Keine Ent- oder Belohnung für die Arbeitsleistung

Nach einer Lohnsteueraußenprüfung vertrat das beklagte Finanzamt die Ansicht, dass die unentgeltliche Gestellung der Mahlzeiten steuerpflichtiger Arbeitslohn sei. Es erging ein entsprechender Lohnsteuer-Nachforderungsbescheid. Die dagegen gerichtete Klage war allerdings erfolgreich. Die unentgeltlichen Mahlzeiten seien ganz überwiegend im eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers zur Verfügung gestellt worden, so das FG Düsseldorf in seinem Urteil vom 13.08.2020 (Az. 14 K 2158/16 L). Es handele sich nicht um eine Ent- oder Belohnung für die Arbeitsleistung des Personals.

Außergewöhnliche Arbeitsumstände

Zur Begründung stellten die Richter maßgeblich auf die außergewöhnlichen Arbeitsumstände an Bord eines Flugzeugs ab, die durch den engmaschigen Zeitplan im Lufverkehr und die beengte Umgebung im Flugzeug geprägt seien. Die Essensgestellung habe vornehmlich der Gewährleistung eines reibungslosen und effizienten Ablaufs während der Flugzeiten und „Turn-Around-Zeiten“ gedient. 

Keine Möglichkeit zur Selbstversorgung

Außerdem hätten sich die Piloten und das Kabinenpersonal nicht selbst versorgen können. Ein Kühlschrank und Kochgelegenheiten seien in den Flugzeugen nicht vorhanden gewesen. Auch eine Selbstversorgung im Flughafengebäude während eines „Turn-Arounds“ sei nicht möglich gewesen, weil die Besatzung in dieser Zeit Aufgaben zu erfüllen habe und das Flugzeug faktisch nicht habe verlassen können. 

Weiterhin führten die Richter*innen an, dass die Fluggesellschaft aufgrund europarechtlicher Vorgaben gesetzlich verpflichtet gewesen sei, ab einer Flugdienstzeit von über sechs Stunden der Besatzung die Möglichkeit zur Einnahme von Mahlzeiten und Getränken einzuräumen. Bei einem Verstoß gegen diese Verpflichtung habe der Fluggesellschaft der Entzug der Betriebserlaubnis gedroht.

Die Entscheidung ist rechtskräftig. Die vom Finanzgericht zugelassene Revision wurde nicht eingelegt.

(FG Düsseldorf / STB Web)

Artikel vom: 11.05.2021

11.05.21 | Steuerbefreite Krankenbeförderung bei ärztlicher Verordnung

Liegt der Beförderung einer Person eine ärztliche Verordnung zugrunde, so ist der Nachweis erbracht, dass die Beförderung im Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung erfolgt. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofs hervor.

Im entschiedenen Fall ging es um einen Fahrdienst für Menschen, die wegen Alters, Krankheit oder Behinderung eine spezielle Beförderung benötigen. Im Streitzeitraum beförderte die Klägerin mit den Fahrzeugen Personen zu Dialysebehandlungen sowie zu onkologisch bedingten Strahlen- und Chemotherapien. Weiterhin transportierte sie Personen aus stationären Klinikaufenthalten nach Hause oder in Rehabilitationseinrichtungen. Jeder Beförderung lag eine ärztliche Verordnung zugrunde.

Gemäß § 3 Nr. 5 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KraftStG) sind Fahrzeuge zur Krankenbeförderung steuerbefreit. Hierzu stellte der BFH in seiner Entscheidung vom 17.12.2020 (Az. IV R 41/19) zunächst fest, dass die mit der Beförderung verbundene Behandlungsbedürftigkeit zwar eine gewisse Dringlichkeit der Beförderung einschließe; das Vorliegen eines dringenden Soforteinsatzes sei jedoch nicht erforderlich. Eine steuerbefreite Krankenbeförderung setze außerdem keine fachgerechte Betreuung während der Fahrt voraus.

Vielmehr sei durch das Vorliegen einer ärztlichen Verordnung der Nachweis erbracht, dass die Beförderung einer erkrankten Person im Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung erfolgt. Die Fahrzeuge der Klägerin seien demnach nach § 3 Nr. 5 KraftStG steuerbefreit.

(BFH / STB Web)

Artikel vom: 11.05.2021

07.05.21 | Grunderwerbsteuer: Maßnahmen gegen Share Deals

Die sogenannten Share Deals, mit denen Immobilieninvestoren bislang die Grunderwerbsteuer umgehen konnten, werden erschwert: Nach dem Bundestag hat am 7. Mai 2021 auch der Bundesrat einem entsprechenden Gesetz zugestimmt.

Im Fokus stehen missbräuchliche Steuergestaltungen insbesondere im Bereich hochpreisiger Immobilientransaktionen, bei denen bewusst nur bestimmte prozentuale Geschäftsanteile veräußert werden, um die Grundsteuer zu umgehen: Investoren kaufen nicht direkt ein Grundstück einschließlich Gebäude, sondern die Anteilsmehrheit eines Unternehmens, die kleiner als 95 Prozent sein muss. Häufig werden zu diesem Zweck eigens Unternehmen gegründet. Hierdurch entstehen den Ländern erhebliche Steuerausfälle.

Anteilsgrenze künftig bei 90 Prozent

Um solche Share Deals einzudämmen, senkt der Bundestag die bisherige 95-Prozent-Grenze in den Ergänzungstatbeständen des Grundsteuergesetzes auf 90 Prozent ab. Zudem führt er einen neuen Ergänzungstatbestand zur Erfassung von Anteilseignerwechseln von mindestens 90 Prozent bei Kapitalgesellschaften ein und verlängert die Haltefristen von fünf auf zehn Jahre. Die Ersatzbemessungsgrundlage auf Grundstücksverkäufe wird auch im Rückwirkungszeitraum von Umwandlungsfällen angewendet. Die sogenannte Vorbehaltsfrist wird auf 15 Jahre verlängert.

Damit das Gesetz wie geplant am 1. Juli 2021 in Kraft treten kann, muss es vom Bundespräsidenten unterzeichnet und anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet werden.

(Bundesrat / STB Web)

Artikel vom: 07.05.2021

07.05.21 | Kein Beschäftigungsanspruch ohne Maske

Ein Arbeitgeber darf die Beschäftigung seines Arbeitnehmers im Betrieb verweigern, wenn es diesem – belegt durch ein ärztliches Attest – nicht möglich ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Das Landesarbeitsgericht Köln hat entschieden, dass Arbeitnehmer*innen, die nachweisbar keine Maske tragen können, als arbeitsunfähig gelten. Geklagt hatte ein städtischer Verwaltungsmitarbeiter in einem Rathaus, der zwei Atteste vorgelegt hatte, die ihn von der Maskenpflicht und ebenfalls von der Pflicht zum Tragen von Gesichtsvisieren jeglicher Art befreiten. Die betroffene Stadt wollte den Mann unter diesen Umständen nicht im Rathaus beschäftigen.

Zurecht, wie das Landesarbeitsgericht Köln mit Urteil vom 12.4.21 (Az. 2 SaGa 1/21) bestätigte. Laut geltender Coronaschutzverordnung des Landes NRW bestehe im Rathaus eine Maskenpflicht. Zusätzlich sei die Anordnung der Stadt vom Direktionsrecht gedeckt. Sei der Mitarbeiter also ärztlich attestiert nicht zum Tragen der Maske in der Lage, sei er arbeitsunfähig und deshalb nicht zu beschäftigen.

Im konkreten Fall verneinte das Landesarbeitsgericht einen Anspruch auf Zuweisung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes in Form einer Beschäftigung im Home Office. Zumindest Teile seiner Aufgaben müssten im Rathaus erledigt werden. Eine partielle Tätigkeit zu Hause würde die Arbeitsunfähigkeit nicht beseitigen, so dass ein Home Office-Arbeitsplatz derzeit nicht eingerichtet werden müsse.

(LAG Köln / STB Web)

Artikel vom: 07.05.2021

Social Media News

Erleichterter Zugang zur Kurzarbeit wird verlängert

26.03.21

Für Unternehmen und Beschäftigte ist die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie mit vielen Unsicherheiten behaftet. Um klare Perspektiven zu schaffen, hat das Bundeskabinett am 24.03.2021 den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld um drei Monate bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Nach aktueller Rechtslage gelten die Erleichterungen nur für Betriebe, die bis zum 31. März 2021 Kurzarbeit eingeführt haben. Die neue Verordnung...

Online Azubi-Speed-Dating

18.03.21

Du suchst noch eine Ausbildungsstelle und möchtest Infos aus erster Hand haben? Prima!

Wir nehmen nämlich am Online Azubi-Speed-Dating der IHK Niederrhein teil. Du kannst mit unseren Azubis telefonieren und alle Deine Fragen stellen. Dazu musst Du Dich nur auf der Seite der IHK registrieren...

Corona-Arbeitsschutzverordnung bis 30. April 2021 verlängert

12.03.21

Bisherige Regelungen zum betrieblichen Infektionsschutz werden fortgeschrieben und optimiert. Das Bundeskabinett hat am 10. März 2021 die am 15. März 2021 auslaufende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bis einschließlich 30. April 2021 verlängert. Damit bleiben die bisherigen Bestimmungen zur Reduzierung betriebsbedingter Personenkontakte weitgehend unverändert in Kraft.

Quelle: DATEV

Kaution des Mieters zunächst keine steuerpflichtige Einnahme des Vermieters

05.03.21

Vermieter müssen die Kaution, die ihnen der Mieter zahlt, zunächst nicht als Einnahme aus Vermietung und Verpachtung versteuern. Erst wenn die Kaution nach Ende des Mietverhältnisses einbehalten wird, weil der Mieter z. B. in der Wohnung Schäden hinterlassen hat, ist die Kaution als steuerpflichtige Einnahme zu behandeln.

Darauf wies das Finanzgericht Münster hin. Ein Vermieter hatte...

Erweiterung Kinderkrankengeld während der Corona-Pandemie

26.02.21

Der Bundesrat hat am 18. Januar 2021 die Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld in der Corona-Pandemie gebilligt. Er soll damit im Jahr 2021 pro Elternteil von 10 auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt werden.

Voraussetzungen sind, dass:
- sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind...

Kaution des Mieters zunächst keine steuerpflichtige Einnahme des Vermieters

19.02.21

Vermieter müssen die Kaution, die ihnen der Mieter zahlt, zunächst nicht als Einnahme aus Vermietung und Verpachtung versteuern. Erst wenn die Kaution nach Ende des Mietverhältnisses einbehalten wird, weil der Mieter z. B. in der Wohnung Schäden hinterlassen hat, ist die Kaution als steuerpflichtige Einnahme zu behandeln. Darauf wies das Finanzgericht Münster hin...

Kosten für Winterdienst steuerlich geltend machen

12.02.21

Hauseigentümer trifft häufig eine Räumpflicht, die auch an die Mieter weitergegeben werden kann. Wenn ein Unternehmen mit der Schneebeseitigung beauftragt wird, können die Kosten für den Winterdienst steuermindernd geltend gemacht werden.

Die Ausgaben können in der Einkommensteuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistungen abgesetzt...

Kurzarbeitergeld und Corona-Bonus

11.02.21

Zuschüsse der Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld werden künftig bis 80 % des Unterschiedsbetrages zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt bis Ende 2021 steuerfrei gestellt.

Sonderleistungen der Arbeitgeber bis zu 1.500 Euro bleiben befristet bis zum 30.06.2021 steuerfrei...

Entfernungspauschale

10.02.21

Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können Arbeitnehmer eine Entfernungspauschale von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer als Werbungskosten geltend machen. Ab dem 01.01.2021 wird die Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer auf 0,35 Euro erhöht.

Quelle: DATEV

Häusliches Arbeitszimmer und sog. Home-Office

09.02.21

Ein häusliches Arbeitszimmer kann bis zur Höhe von 1.250 Euro steuerlich als Werbungskosten berücksichtigt werden, wenn für die betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die Kosten sind sogar unbeschränkt absetzbar, wenn das Arbeitszimmer ausnahmsweise den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen...

Frist zur Abgabe von Steuererklärungen für 2019 verlängert

05.02.21

Die Abgabefrist für das Kalenderjahr 2019 für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen wird bis zum 31.03.2021 verlängert. Das teilte das Bundesfinanzministerium am 04.12.2020 vor dem Hintergrund der Corona-Krise mit. Am 17.12.2020 hat sich die Große Koalition darüber hinaus kurzfristig auf eine umfassendere Fristverlängerung geeinigt...

Spezialthemen

Cyberbedrohungen 2020

Der technologische Fortschritt in der IT rast, und damit steigen gleichzeitig auch die Bedrohungen. In den letzten Jahren sind Cyber-Attacken immer raffinierter und effektiver geworden, und das wird sich den Prognosen von Fortinet zufolge auch 2020 nicht ändern.

Der Anbieter von Security-Lösungen rät Unternehmen daher, bei ihrer Security-Strategie auf neuere Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Threat Intelligence zu setzen. Darüber hinaus geben die Experten einen Ausblick über kommende Angriffsmethoden.

 

Ausweichtechniken

Wenn Unternehmen ihre Security-Strategie ändern, bleibt das im Kreis der Kriminellen meist nicht unentdeckt. Sie reagieren entsprechend und entwickeln ihre Methoden weiter, um neue Abwehrmechanismen zu überwinden. Der “Fortinet Threat Landscape Report” zeigt, dass Hacker zunehmend neue Ausweichtechniken verwenden, um unentdeckt zu bleiben. Eine Methode sind sogenannte LOTL-Strategien (Living off the Land). Diese nutzen bestehende, installierte Software aus und tarnen bösartigen Traffic als legitim. Dadurch können sie Antiviren- oder anderen Schutzmaßnahmen ausweichen.

 

Schwarmtechnologien

Ferner sind in der Hand von Kriminellen Machine Learning, KI und Schwarmtechnologien eine tödliche Kombination. Welches Potenzial in ihnen für Angriffe auf IT-Systeme steckt, haben die letzten Jahre gezeigt. Cyber-Kriminelle nutzen beispielsweise Bot-Schwärme, um ein Netzwerk zu infiltrieren. Sie überwältigen die interne Verteidigung und spüren wichtige Daten auf, um sie zu stehlen. In Zukunft werden Bots in der Lage sein, in Echtzeit gesammelte Informationen zu teilen und zu korrelieren. Ein Schwarm kann so seine Angriffstechnik verbessern und ein oder mehrere Ziele gleichzeitig angreifen.

 

Waffe 5G und Edge

Die Möglichkeiten von 5G helfen auch Cyber-Kriminellen. Insbesondere kann der neue Mobilfunkstandard die Entstehung funktionaler, Schwarm-basierter Angriffe beschleunigen. Denn er ermöglicht es, lokale Ad-hoc-Netzwerke aufzubauen, die schnell Informationen und Anwendungen austauschen und verarbeiten. Durch die Nutzung von 5G und Edge-Computing können Cyber-Kriminelle kompromittierte Geräte als Kanal für Schadcode nutzen. Infizierte Geräte können so zusammenarbeiten und in 5G-Geschwindigkeit angreifen.

 

Zero-Day

Zero-Day-Schwachstellen sind schwer zu finden, und ein entsprechendes Patch dafür ist oft kostspielig. Doch während sich die Angriffsfläche vergrößert, wird es auch einfacher, Schwachstellen zu entdecken. Dadurch steigt die Zahl der potenziellen Zero-Day-Angriffe. Durch einheitliche Schutzmaßnahmen können sich Unternehmen gegenseitig dabei helfen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

 

Schutz der Zukunft

Folglich wird es laut Fortinet auch im kommenden Jahr viele neue und weiterentwickelte Angriffsmethoden geben. Dennoch gibt es auch neue Schutzmaßnahmen. Dabei sind vor allem Reaktionen in Echtzeit notwendig, die vor allem durch Künstliche Intelligenz (KI) und Threat Intelligence ermöglicht werden.

 

KI der dritten Generation

Der Einsatz von KI gegen Cyber-Attacken ist eigentlich schon ein alter Hut. Doch auch KI entwickelt sich immer weiter. Ziel einer sicherheitsorientierten KI ist, ein adaptives Immunsystem zu schaffen, ähnlich dem eines Menschen. Dabei setzte die erste Generation von intelligenten Systemen Machine-Learning-Modelle ein, um zu lernen, Informationen zu korrelieren und dann eine Handlungsentscheidung treffen. Die zweite Generation verfügte über weitere Fähigkeiten zur Mustererkennung. Mit ihrer Hilfe lassen sich zum Beispiel Zugangskontrollen erheblich verbessern, indem man Lernknoten in einer Umgebung verteilt. Die dritte Generation soll nun alle Lernknoten miteinander verbinden, anstatt alles an ein Rechenzentrum weiterzuleiten. So können Informationen lokal gesammelt und gemeinsam genutzt werden. Diese Entwicklung spielt eine wichtige Rolle, um wachsende Edge-Umgebungen abzusichern.

 

Machine Learning

Generell nutzt Machine Learning Threat Intelligence aus Feeds, internem Netzwerkverkehr und Datananalysen. In Zukunft werden weitere Informationen von Edge-Geräten sowie lokalen Lernknoten hinzukommen. Indem ein KI-System diese Echtzeitinformationen verfolgt und korreliert, gewinnt es nicht nur einen umfassenderen Überblick über die Bedrohungslandschaft. Es kann auch die Art und Weise anpassen, wie lokale Systeme auf lokale Ereignisse reagieren. Indem KI-Systeme ihre Informationen teilen, können sie auch schneller Bedrohungen erkennen, weiterverfolgen und Firmennetze schützen. Durch das Verbinden der lernenden Systeme entsteht ein vernetzter Datensatz, der Unternehmen in die Lage versetzt, sich an veränderte Umgebungen und Trends anzupassen. Die gesamte KI lernt so mit jedem Ereignis dazu.

 

Doppelt hält besser

Durch den Einsatz von KI können Systeme automatisiert nach Angriffen suchen und sie sowohl bevor als auch nachdem sie stattfinden erkennen. Um KI-geschützte Handlungsanweisungen zu entwickeln, müssen Unternehmen Machine Learning mit Daten verbinden. Diese sogenannten “Threat Playbooks” entdecken Angriffe aufgrund von Mustern, mit deren Hilfe das KI-System weitere Attacken und die Wahrscheinlichkeit spezifischer Angriffe vorhersagen kann. Wenn die Informationen in ein Lernsystem einer KI einfließen, können auch entfernte Lernknoten von dem erweiterten Schutz profitieren. Sie erkennen dann nicht nur Bedrohungen, sondern sagen auch Bewegungen vorher, greifen proaktiv ein und koordinieren sich mit anderen Knoten, um gleichzeitig alle Angriffswege zu schließen.

 

Täuschungsmanöver

Die Taktik der Täuschung ist wohl eine der ältesten Kriegsstrategien der Menschheit. Durch falsche Informationen soll der Feind in die Irre geführt werden. Das lässt sich auch auf Netzwerke übertragen, in denen die Bewegung von Informationen beobachtet werden. Ein Vorteil der Verteidiger: Sie verfügen meist über Threat Intelligence, auf die die Angreifer meist keinen Zugriff haben. Die Informationen können mit KI und Machine Learning aufbereitet und für Täuschungsmanöver genutzt werden. Cyber-Kriminelle, die versuchen Traffic-Muster auszuspionieren, müssen dann zwischen echtem und irreführendem Netzwerkverkehr unterscheiden. Die Kombination von KI und Playbooks ermöglicht es, Täuschungstechnologien enorm zu verbessern. Hackern wird es dadurch schwer gemacht, echte Transaktionen zu erkennen. Zudem können Unternehmen dadurch Kriminelle schneller bei der Spionage erwischen.

 

Zusammenarbeit ist alles

Cyber-Kriminelle agieren weltweit. Um ihnen schneller auf die Schliche zu kommen, arbeiten Behörden und private Organisationen zusammen. Denn nur, wenn lokale und internationale Strafverfolgungsbehörden, Regierungen, Unternehmen und Sicherheitsexperten zusammenarbeiten, können Hacker schneller identifiziert werden, so das Fazit der Studienautoren. Ein rechtzeitiger Informationsaustausch hilft, kritische Infrastrukturen vor potenziellen Angriffen zu schützen.

Unternehmen wollen mehr in Cybersicherheit investieren

Mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) der Unternehmen planen im Jahr 2020 mindestens fünf Prozent ihres IT-Gesamtbudgets für Cybersicherheit zu investieren - im Jahr 2019 waren das nur 56 Prozent. 30 Prozent wollen 2020 sogar mehr als zehn Prozent investieren (2019: 19 Prozent).

Ein wichtiger Grund für die gestiegene Bereitschaft: Die Cybersicherheits-Teams der Unternehmen werden sich in den nächsten Jahren verändern müssen. Davon sind 2.280 von 3.000 Unternehmen weltweit (76 Prozent) überzeugt, die von PwC befragt worden sind. "Diese erkennbaren Budget-Erhöhungen unterstreichen, welche betriebswirtschaftliche Relevanz die Unternehmen der IT-Sicherheit heute einräumen", sagt Jörg Asma, Partner und Cyber Security Leader von PwC.

 

Top fünf der Veränderungsanlässe

76 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass signifikante Veränderungen in den Cyber-Sicherheitsteams notwendig sein werden, 20 Prozent halten dies sogar für ‚sehr‘ signifikant.

Die Top fünf der Veränderungsnotwendigkeiten nach Einschätzung der von PwC Befragten: 72 Prozent haben als Anforderung an die Cybersicherheit eine deutliche stärkere Einbindung der dort tätigen Spezialisten in die Strategie und geschäftliche Prozesse benannt. 64 Prozent sind der Ansicht, dass die Fähigkeit entwickelt werden muss, auch Dritte – wie Zulieferer oder Partner – hinsichtlich ihrer Cybergefahren zu analysieren. Und 49 Prozent halten die Einführung von Automatisierung und KI für die wichtigste Veränderung, auf die sich Cyber-Teams künftig einstellen müssen. Es folgen eine engere Zusammenarbeit mit dem Risk Management (dies halten 37 Prozent für immens wichtig) sowie ein unmittelbares, regelmäßig Reporting an Vorstand und Aufsichtsrat (32 Prozent).

 

"Aufgrund der vielfältigen Bedrohungslage hätte man erwarten können, dass Cyber-Spezialisten vor allem vor neue technische Herausforderungen gestellt werden", so Jörg Asma. "Dagegen werden vor allem Business- und so genannte Soft-Skills die Kompetenzen sein, die für die Veränderung der Abteilungen benötigt werden. Ob es eine engere Einbindung in die Strategie, ein Reporting an den Vorstand oder eine bessere Zusammenarbeit mit dem Risk Management ist: IT-Sicherheitsexperten wird immer mehr klassische Management-Kompetenz in Verbindung mit exzellenten kommunikativen Fähigkeiten abverlangt, da Cybersicherheit heute eine Schnittstellenfunktion ist."

 

Technologische Entwicklung wird als weniger relevant eingestuft als Einbindung von Cybersicherheit in Strategie und Prozesse

Rein technische Herausforderungen wurden für die Veränderungsnotwendigkeit bei den Befragten als weniger relevant eingestuft. Zwar haben es Automatisierung und KI in die Top fünf geschafft. Eine Verbesserung der technologischen Aufklärung (Threat Intelligence) sowie einen stärkeren Fokus auf operative technologische Sicherheit halten aber nur vier Prozent für sehr wichtige Veränderungsanlässe.

Jörg Asma sagt: "Die Befragten haben auf der einen Seite richtig erkannt, dass gerade in den bestehenden Cyber-Teams deutlicher Lernbedarf hinsichtlich Management- und Kommunikationsfähigkeiten besteht. Das Ergebnis dieser Untersuchung sollte aber auf der anderen Seite nicht davon ablenken, dass es abseits davon eine enorme technologische Entwicklung auf Seiten der Angreifer gibt, auf die ein Sicherheitsteam auch heute schon kurzfristig adäquat reagieren muss. Das bedeutet, dass ein technologisches ‚am Ball bleiben‘ nicht nur wichtig, sondern überlebensnotwendig ist. Der Vorteil für die Unternehmen: die technischen Kompetenzen sind bei IT-Sicherheitsexperten häufig deutlich stärker ausgeprägt als die oben benannten Lernfelder. Entscheidend ist darum, dass sie ein ausreichendes Budget erhalten, um die eigene technologische Entwicklung richtig vorantreiben zu können. Hier sind die Unternehmen auf dem richtigen Weg."

 

Quelle: Datev

Investitionsabzugsbeträge auch in das Sonderbetriebsvermögen übertragbar

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschluss vom 15. November 2017 (BStBl 2019 II S. xxx) entschieden, dass eine begünstigte Investition im Sinne des § 7g Einkommensteuergesetz (EStG) auch dann vorliegt, wenn bei einer Personengesellschaft der Investitionsabzugsbetrag vom Gesamthandsgewinn abgezogen wurde und die geplante Investition innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums von einem ihrer Gesellschafter vorgenommen und in dessen Sonderbetriebsvermögen aktiviert wird. In diesen Fällen sei im Wirtschaftsjahr der Anschaffung der in Anspruch genommene Investitionsabzugsbetrag dem Sonderbetriebsgewinn des investierenden Gesellschafters außerbilanziell hinzuzurechnen.

 

Nach Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder sind die Grundsätze des BFH-Beschlusses über den entschiedenen Einzelfall hinaus anzuwenden. Die Randnummern 4 und 5 des BMF-Schreibens vom 20. März 2017 (BStBl I S. 423) werden wie folgt gefasst:

„c) Personengesellschaften und Gemeinschaften

4 Auch Personengesellschaften und Gemeinschaften können unter entsprechender Anwendung der Regelungen dieses Schreibens § 7g EStG in Anspruch nehmen (§ 7g Absatz 7 EStG), wenn es sich um eine Mitunternehmerschaft (§ 13 Absatz 7, § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2, § 18 Absatz 4 Satz 2 EStG) handelt. Investitionsabzugsbeträge können sowohl vom gemeinschaftlichen Gewinn als auch vom Sonderbetriebsgewinn eines Mitunternehmers abgezogen werden. Bei der Prüfung des Größenmerkmals im Sinne von § 7g Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 Buchstabe a EStG (Randnummern 11 bis 13) sind das Gesamthandsvermögen und die Sonderbetriebsvermögen unter Berücksichtigung der Korrekturposten in den Ergänzungsbilanzen zusammenzurechnen. Bei der Ermittlung des Höchstbetrages von 200.000 € (§ 7g Absatz 1 Satz 4 EStG, vgl. Randnummer 10) sind die im Bereich des gemeinschaftlichen Gewinns und die im Bereich der Sonderbetriebsgewinne in Anspruch genommenen und nicht wieder hinzugerechneten oder rückgängig gemachten Investitionsabzugsbeträge zusammenzufassen.

5 Im Bereich des gemeinschaftlichen Gewinns einer Personengesellschaft oder Gemeinschaft in Anspruch genommene Investitionsabzugsbeträge können auch für begünstigte Investitionen (Randnummern 6 bis 8) eines ihrer Gesellschafter oder Gemeinschafter im Sonderbetriebsvermögen verwendet und dem entsprechenden Sonderbetriebsgewinn außerbilanziell hinzugerechnet werden (BFH-Beschluss vom 15. November 2017, BStBl 2019 II S. xxx). Entsprechendes gilt für im Bereich des Sonderbetriebsgewinns eines Gesellschafters oder Gemeinschafters beanspruchte Investitionsabzugsbeträge bei begünstigten Investitionen im Gesamthandsvermögen der Personengesellschaft oder Gemeinschaft sowie für im Bereich des Sonderbetriebsgewinns eines Gesellschafters oder Gemeinschafters beanspruchte Investitionsabzugsbeträge bei begünstigten Investitionen eines anderen Gesellschafters oder Gemeinschafters im Sonderbetriebsvermögen der Personengesellschaft oder Gemeinschaft.

Die Anschaffung eines begünstigten Wirtschaftsgutes liegt nicht vor, wenn ein Gesellschafter oder Gemeinschafter ein Wirtschaftsgut von der Personengesellschaft oder Gemeinschaft erwirbt oder die Personengesellschaft oder Gemeinschaft oder ein anderer Gesellschafter oder Gemeinschafter ein Wirtschaftsgut erwirbt, das zuvor zum Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters oder Gemeinschafters gehörte, da in diesen Fällen das Wirtschaftsgut bereits vor der Anschaffung dem Betriebsvermögen der Mitunternehmerschaft zuzurechnen war.“

 

Die Neufassung der Randnummern 4 und 5 gilt in allen noch offenen Fällen und auch für in vor dem 1. Januar 2016 endenden Wirtschaftsjahren in Anspruch genommene Investitionsabzugsbeträge (vgl. Randnummer 60 des BMF-Schreibens vom 20. März 2017, a. a. O.).

Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.

 

Quelle: Datev.de

Digitale Geschäftsmodelle sind das neue Erfolgsrezept

Früher waren Produkte und Leistungen für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend. Heute ist es der Aufbau neuer Geschäftsmodelle, der über Aufstieg und Fall ganzer Branchen entscheiden kann. Wer sich damit nicht auseinandersetzt, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Unternehmen wie UBER, die viel Innovationsgeist, aber kein einziges Fahrzeug besitzen, haben es vorgemacht: Die Zukunft einer Branche wie dem Mobilitätssegment wird maßgeblich durch den Wettbewerb von erfolgreichen Geschäftsmodellen entschieden und weniger durch den Wettbewerb von entsprechenden „darunterliegenden“ Produkten wie den Elektrofahrzeugen.

Oder nehmen wir das Beispiel Airbnb, die mit einer smarten digitalen Geschäftsidee die gesamte Hotelbranche angegriffen haben. Und das noch nicht mal aus Kalkül. Ausgangspunkt war lediglich, dass die Airbnb-Gründer ihr kostspieliges Apartment in San Francisco finanzieren wollten – und eine geeignete Möglichkeit dafür suchten.

Was zeigt: Derartige disruptive Entwicklungen, die das Potenzial zum Umbruch klassischer Märkte haben, kommen schnell und möglicherweise aus einer Richtung, die man nicht vermuten würde. Umso wichtiger ist es, sich damit auseinanderzusetzen und selbst zu agieren, um in der zunehmend digitalen Ära nicht den Anschluss zu verlieren. Das haben die Unternehmen hierzulande erkannt, wie die aktuelle Crisp-Studie Erfolgreiche Geschäftsmodelle mit IoT-Plattformen und Eco-Systemen zeigt, aus denen hier einige interessante Ergebnisse vorgestellt werden.

 

Die Digitalisierungs-Agenda wird neu geschrieben

Die Unternehmen sehen im Aufbau von Geschäftsmodellen und Eco-Systemen das Erfolgsmodell, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Basis dafür und Top-Thema auf der Digitalisierungs-Agenda ist das Internet of Things (IoT). 94 % der Unternehmen beschäftigen sich damit oder planen das in Kürze. Mehr als zwei Drittel sind aktiv dabei und arbeiten an einer IoT-Strategie.

Gerade die Aussicht, durch IoT zukunftsweisende Geschäftsmodelle zu generieren, treibt die Firmen an. Dieses Ziel ist das meistgenannte auf die Frage, warum IoT in den Unternehmen zum Einsatz kommt, gefolgt von der Erschließung neuer Datenbestände und dem Bestreben, die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Bereits im nächsten Jahr möchten 42 % der deutschen Unternehmen 11 bis 20 % ihres Umsatzes mit IoT-basierten Geschäftsmodellen erwirtschaften, 17 % wollen sogar noch mehr Umsatz damit generieren.

Um neue Geschäftsmodelle aufzubauen, gewinnen Plattformlösungen und digitale Eco-Systeme für die Unternehmen an Bedeutung. Dazu schließen sie sich über digitale Plattformen wie auf einem „Marktplatz“ zusammen, um Leistungen oder Know-how auszutauschen. 80 % aller Befragten beteiligen sich inzwischen aktiv an Eco-Systemen ihrer Branche und/oder bauen ein eigenes Eco-System auf, wie die aktuelle Studie zeigt. Fast jeder Dritte misst Eco-Systemen eine hohe oder sehr hohe Bedeutung als strategischer Erfolgsfaktor zu.

 

Colocation gewinnt an Bedeutung

Wovor die Unternehmen Respekt haben, sind die Herausforderungen, die das Internet of Things mit sich bringt. Diese alleine zu stemmen, wird als schwierig eingestuft. Nur knapp ein Drittel kann auf eine mehr als dreijährige Erfahrung mit IoT-Projekten verweisen, die überwiegende Mehrheit beschäftigt sich erst seit ein bis zwei Jahren oder sogar kürzer mit der Thematik. Hilfreich ist daher externe Unterstützung, wie sie etwa Rechenzentrumsbetreiber mit Digitalisierungs-Know-how anbieten können.

Eine weitere Herausforderung ist, dass die bestehende Infrastruktur oft hinter den Notwendigkeiten zurückbleibt. 54 % der Unternehmen können die Anforderungen der IoT-Projekte nur zum Teil mit ihrer bestehenden IT-Infrastruktur erfüllen und 9 % sehen sich dazu gar nicht in der Lage. Eine Modernisierung beziehungsweise Transformation der Rechenzentrums-Infrastruktur wird daher als notwendig erachtet: 90 % der Unternehmen planen das innerhalb der nächsten zwei Jahre oder sind aktiv dabei. So findet eine zunehmende Verlagerung der IT hin zu externen Colocation-Rechenzentren und Cloud-Providern statt, die in Europa hauptsächlich bei Colocation-Anbietern hosten. Dieser Entwicklung folgend wird die IT-Infrastruktur im unternehmenseigenen Rechenzentrum bis 2022 um 11 Prozentpunkte auf 33 % Gesamtanteil zurückgehen, so das Ergebnis der Studie.

 

Quelle: Datev / Vogel Communication Group

Kalthoff & Kollegen auch 2019 unter den Besten Deutschlands

Wir freuen uns, auch im Jahr 2019 als TOP100-Steuerberater beim FOCUS-MONEY Steuerberater-Test im Bereich mittelgroße Kanzleien ausgezeichnet worden zu sein!

FOCUS-MONEY hat zum 14. Mal in Folge gemeinsam mit Betriebsprüfern und dem Institut für betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Leibniz Universität Hannover die TOP-Steuerberater deutschlandweit auf den Prüfstand gestellt.

Die Experten interessierten sich außer für die Qualifikation der Berater und Mitarbeiter auch für die regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen. Im Test war zudem das Know-how der Steuerprofis in puncto Spezialisierung und Branchenwissen gefragt. Ebenso wollten die Tester wissen, ob die Berater ihren Mandanten Finanzplanung, Controlling und Kostenrechnung als Instrument der Unternehmenssteuerung anbieten. Punkte wurden auch vergeben, wenn die Kanzlei mit einem ISO-Qualitätssiegel ausgestattet war.

Zusätzlich zu den Fragen des Projektleiters lieferten Betriebsprüfer noch 24 knifflige Fachfragen zu Steuerdetails. Die Prüfung der Fachfragen wurde in Zusammenarbeit mit Steuerökonom Professor Kay Blaufus von der Leibniz Universität in Hannover durchgeführt.

Einige der fachlichen Fragen hatten es richtig in sich und trieben unserem auf mitunter 5 Steuerberater angewachsenen Beratungsteam die Schweißperlen auf die Stirn. Daher ist das Gefühl umso schöner, wenn das Ergebnis am Ende stimmt und man den Namen Kalthoff & Kollegen in der Tabelle der Top-Kanzleien wiederfindet.

Wir bedanken uns auch bei Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre bisherige Unterstützung und freuen uns auf weitere spannende und erfolgreiche gemeinsame Jahre.

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