Willkommen bei Kalthoff & Kollegen
Theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verbinden
Katharina Schmehl zählt zu unseren Nachwuchstalenten und absolviert ein ausbildungsintegriertes duales Studium. Heute verrät sie, weshalb sie sich für diesen Ausbildungsweg entschieden hat und was ihr an der Arbeit...
Unsere Kanzlei wächst – und bleibt sich treu
Wir freuen uns sehr, Ihnen eine wunderbare Entwicklung in unserer Kanzlei bekanntzugeben: Seit dem 01. Januar 2025 gehört Steuerberaterin Nadine Will offiziell zur Partnerschaft von Kalthoff & Kollegen...
Kalthoff & Kollegen spenden 50 Trösteteddys an das DRK in Rheinberg
Eine Verletzung, Schmerzen, ein Rettungswagen mit Blaulicht und unbekannte Erwachsene: Bei diesem Szenario können es Kinder es schnell mit der Angst zu tun bekommen. Gut, wenn dann...
Kalthoff & Kollegen zum neunten Mal in Folge Top Steuerberater
Wir freuen uns sehr erneut von unserer erfolgreichen Teilnahme am deutschlandweiten Focus-Money-Steuerberatertest 2026 berichten zu dürfen. Im Rahmen einer empirischen Erhebung...
Digitale DATEV-Kanzlei 2021
Mit dem Label „Digitale DATEV-Kanzlei“ werden innovative Kanzleien ausgezeichnet, die einen hohen Digitalisierungsgrad in Ihrer Arbeitsweise erreicht haben. Die Kanzlei muss sich jedes Jahr die Voraussetzungen für den Erhalt dieser Auszeichnung...
KuK:App - Die Mandanten-APP von Kalthoff & Kollegen
Ihr Steuerberater in der Hosentasche! Geht nicht? Doch, geht mit unserer App für Ihr Tablet oder Handy. Ganz gleich ob IOS oder Android, die Bedienung geht einfach von der Hand. Wir haben...
Was wir machen

Mittelstandsdigitalisierung

Steuerberatung

Unternehmensberatung

Rechtsberatung

Branchen

Karriere
Spezialthemen
Der GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer: Ihr Leitfaden durch den Dschungel aus Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht
Wenn Sie als Gesellschafter gleichzeitig die Geschäfte Ihrer GmbH führen, nehmen Sie im Wirtschaftsleben eine absolute Schlüsselposition ein. Doch diese Doppelfunktion bringt rechtlich gesehen eine immense Komplexität mit sich. Wussten Sie schon, dass Sie als...
Auszubildende im Betrieb: Ein großer Leitfaden für Arbeitgeber
Fachkräfte fehlen an vielen Stellen. Viele erfahrene Mitarbeiter gehen bald in Rente. Deshalb ist die eigene Ausbildung von Nachwuchs heute wichtiger als je zuvor. Aber was müssen Sie rechtlich beachten? Hier finden Sie alle Regeln zu Verträgen, Pflichten und Finanzen einfach erklärt...
Einfachere Umsatzsteuer im Online-Handel: Der One-Stop-Shop (OSS)
Wer Waren oder Dienstleistungen an Privatkunden im EU-Ausland verkauft, stand lange vor einem bürokratischen Berg: Registrierungen in jedem einzelnen Lieferland waren oft Pflicht. Seit Juli 2021 erleichtert der sogenannte „One-Stop-Shop“ (OSS) diese Prozesse erheblich. Doch wie funktioniert das Verfahren genau und für wen...
Datenzugriff der Finanzverwaltung
Das Finanzamt darf bei Prüfungen Einblick in Ihre digitalen Geschäftsunterlagen nehmen. Gemeint sind vor allem die Daten aus der Finanzbuchhaltung, der Lohnbuchhaltung, der Anlagenbuchhaltung sowie aus elektronischen Kassensystemen. Auch Vor- und Nebensysteme (zum Beispiel Warenwirtschaft) können dazugehören, wenn dort Geschäftsvorfälle...
Aktuelles aus Recht und Wirtschaft
28.10.26 | Mehr wachstumsorientierte Start-ups
Einer Auswertung des ZEW Mannheim und Creditreform zufolge wurden 2025 rund 183.000 neue Unternehmen gegründet. Das sind 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit 15 Jahren nicht mehr. Vorwiegend handelt es sich allerdings um kleinere Gründungen. Zugleich zeigt sich ein Aufschwung bei wachstumsorientierten Start-ups.
Während vor allem die Anzahl der Gründungen kleiner Unternehmen ohne Handelsregistereintrag zunahm, sank die Zahl der Gründungen mit Handelsregistereintrag sogar um 3,3 Prozent. "Der deutliche Anstieg der Gründungszahlen ist ein positives Signal. Allerdings zeigt der genauere Blick, dass vor allem Gründungen im Kleingewerbebereich für den Zuwachs verantwortlich sind. Bei größeren, kapitalintensiveren Gründungen sehen wir dagegen weiterhin eine schwächere Entwicklung", erklärt ZEW-Forscherin Dr. Sandra Gottschalk.
Aufschwung bei technologieorientierten Start-ups
Mit rund 3.100 Gründungen, 19 Prozent mehr als 2024, fällt der Aufschwung bei wachstumsorientierten, innovativen Start-ups dennoch besonders stark aus. Mehr als 45 Prozent beziehungsweise rund 1.400 Unternehmen darunter gehören zu den technologieorientierten Dienstleistungen. In diesem Bereich stieg die Zahl der Start-up-Gründungen gegenüber dem Vorjahr sogar um 27 Prozent.
In der Erhebung zählt eine Gründung dann zu den wachstumsorientierten Start-ups, wenn sie als Kapitalgesellschaft gegründet wird, mehrere Gründende beteiligt sind und das Unternehmen Forschung und Entwicklung betreibt.
Unterschiede nach Branchen
Auch zwischen den Branchen zeigen sich deutliche Unterschiede. Besonders dynamisch entwickelte sich 2025 das Gastgewerbe: Rund 20.000 Unternehmen wurden gegründet (+ 20,7 Prozent). Gleichzeitig nahm auch die Zahl der Schließungen in dieser Branche deutlich zu.
Schwächer fällt die Entwicklung im produzierenden Gewerbe aus. Im forschungsintensiven verarbeitenden Gewerbe sank die Zahl der Gründungen um 2,6 Prozent, im Fahrzeugbau sogar um 8,7 Prozent. Einen Gegenpol bilden technologieorientierte Dienstleistungen, bei denen die Zahl der Gründungen mit Handelsregistereintrag um 8,5 Prozent zunahm. Insgesamt mahnen die Ergebnisse daher zu einer differenzierten Bewertung des Aufschwungs bei den Unternehmensgründungen.
Neu gegründete Unternehmen würden in der Datenbasis teilweise erst mit zeitlicher Verzögerung erfasst, so das ZEW. Daher würden die Gründungszahlen am aktuellen Rand hochgerechnet. Die Werte für 2025 seien plausible Prognosen.
(ZEW / STB Web)
Artikel vom: 28.10.2026
28.10.26 | Weiterhin hohe Insolvenzzahlen auch für 2027 erwartet
Anhaltende Konjunkturschwäche, geopolitische Unsicherheiten und strukturelle Belastungen setzen Unternehmen weiter unter Druck. In der Folge steigen die Unternehmensinsolvenzen. Der Kreditversicherer Allianz Trade hat in einer Studie auch den Einfluss von KI auf die Entwicklung untersucht.
Der Kreditversicherer Allianz Trade geht in seiner aktuellen globalen Insolvenzstudie weltweit von einem Zuwachs um 5 Prozent im Jahr 2026. Auch in Deutschland steigen Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2026 stärker als zuvor erwartet. Allianz Trade geht von einem Plus von 8 Prozent aus. Im Frühjahr waren die Erwartungen mit einer Zunahme von 2 Prozent beziehungsweise bei einem anhaltenden Nahostkonflikt um 4 Prozent noch deutlich optimistischer. Erst 2028 zeichne sich voraussichtlich eine Trendwende ab.
"Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland dürften 2026 deutlich steigen auf 25.900 Fälle. Das ist der höchste Stand seit 13 Jahren", sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in der DACH-Region. Besonders betroffen seien Transport und Logistik, Bau, Gastgewerbe sowie die Automobil- und Maschinenbauindustrie.
Immer mehr Arbeitsplätze in Gefahr
Nach Allianz-Trade-Analysen sind in den Jahren 2026 und 2027 rund 2,7 Millionen Arbeitsplätze weltweit direkt gefährdet. Dies entspreche einem Anstieg um 180.000 im Vergleich zu 2025 und um 700.000 im Vergleich zu 2023. Auf Europa würden dabei fast 60 Prozent der gefährdeten Arbeitsplätze (1,6 Millionen) entfallen, wobei Frankreich (268.000), Deutschland (239.000) und das Vereinigte Königreich (213.000) der Studie zufolge an der Spitze stehen.
Führt KI bereits zu einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen?
Bei der Analyse der Ursachen für Unternehmensinsolvenzen hat Allianz Trade auch den Einfluss von KI untersucht. Danach korreliert deren Einführung noch nicht mit Insolvenztrends, mit Ausnahme jedoch von kleineren und weniger diversifizierten Märkten. Hier könne der Einsatz von KI Unternehmensinsolvenzen beschleunigen, da dadurch ein Wettbewerbsgefälle zwischen Early Adopters und Nachzüglern entstehe.
"Belgien und Schweden weisen in unserer Stichprobe die höchste KI-Einführungsrate auf (35 Prozent). Dort beobachten wir, dass die am stärksten digitalisierten Branchen auch diejenigen sind, die die höchsten Insolvenzzahlen verzeichnen" sagt Maxime Lemerle, leitender Analyst für Insolvenzforschung bei Allianz Trade. Das gleiche Muster zeige sich aus Branchenperspektive: Der KI-intensive Sektor Information und Kommunikation (70 Prozent Einführungsrate) weise in fünf der acht untersuchten Länder höhere Insolvenzzahlen als der nationale Durchschnitt auf, so Lemerle.
Weiterführende Informationen:
Globale Insolvenzstudie von Allianz Trade
(Allianz Trade / STB Web)
Artikel vom: 28.10.2026
26.10.26 | Unterhaltsleistungen: Keine Sonderausgaben im Trennungsjahr
Der Sonderausgaben-Abzug von Unterhaltsleistungen an den dauernd getrenntlebenden Ehegatten ist für den Veranlagungszeitraum der Trennung ausgeschlossen. Das hat das Niedersächsische Finanzgericht entschieden.
Nach § 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG zählen Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Ehegatten als Sonderausgaben, wenn der Geber dies mit Zustimmung des Empfängers beantragt. Der Abzug ist auf 13.805 Euro im Kalenderjahr begrenzt.
Aus dem Wortlaut der Norm ergebe sich zwar keine Einschränkung hinsichtlich des Trennungsjahres, so das Gericht. Diese folge aber aus dem Sinn und Zweck der Vorschrift sowie dem Verhältnis der Vorschrift zu den Sonderregelungen über die Ehegattenbesteuerung.
Möglichkeit der Zusammenveranlagung im Trennungsjahr
Maßgeblicher Sinn und Zweck der Vorschrift sei nämlich die Abmilderung des Wegfalls des Splittingvorteils. Dieser Sinn und Zweck sei aber im Jahr der Trennung noch nicht eingetreten, da in dieser Zeit weiterhin das Wahlrecht zur Zusammenveranlagung bestehe.
Die Regelungen über die Ehegattenbesteuerung berücksichtigten die Einkünfte- und Lastenverteilung zwischen den Ehegatten weitestgehend, insbesondere auch den allgemeinen Abzug von Unterhaltsaufwendungen. Dieser Umstand spreche in systematischer Hinsicht gegen den Sonderausgabenabzug von Unterhaltsleistungen.
Das Gericht hat die Revision gegen das Urteil vom 26. August 2026 (Az. 9 K 10/26) zugelassen. Das Aktenzeichen des Bundesfinanzhofs lautet X R 26/26.
(Niedersächsisches FG / STB Web)
Artikel vom: 26.10.2026
26.10.26 | Bereitstellung von Gesundheits-Apps ist umsatzsteuerpflichtig
Das Sächsische Finanzgericht hat über Umsatzsteuerfreiheit von digitalen Gesundheitsanwendungen entschieden. Danach ist die Überlassung von Gesundheits-Apps nicht als Heilbehandlung von der Umsatzsteuer befreit.
Die Klägerin entwickelt und betreibt eine Gesundheits-App, deren Kosten – einschließlich der Umsatzsteuer – von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Die App soll chronisch erkrankte Patienten durch verschiedene Tools bei einem eigenverantwortlichen Selbst- und Verhaltensmanagement im Umgang mit ihrer Krankheit unterstützen.
Das Unternehmen hält die Überlassung ihrer App für umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 14 UStG, weil es sich um eine humanmedizinische Heilbehandlung handele. Dies entlaste auch das Gesundheitssystem. Dieser Auffassung ist das Finanzgericht jedoch nicht gefolgt und hat die Klage mit Urteil vom 5. März 2026 (Az. 8 K 1043/25) abgewiesen.
Keine medizinische Betreuung
Es reiche für eine Heilbehandlung im umsatzsteuerlichen Sinne nicht aus, dass die erkrankten Personen nur im alltäglichen Umgang mit ihren Beschwerden unterstützt würden. Zudem erfolge bei Nutzung der App keine Betreuung durch einen Arzt oder medizinisches Personal, sie basiere lediglich auf einem Algorithmus.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Revision ist beim Bundesfinanzhof unter dem Aktenzeichen V R 15/26 anhängig.
(Sächs. FG / STB Web)
Artikel vom: 26.10.2026
19.10.26 | Finanzgericht: Keine Steuerermäßigung für Photovoltaikanlage mit Stromspeicher
Das Finanzgericht Düsseldorf hatte darüber zu entscheiden, ob die Installation einer Photovoltaikanlage mit Stromspeicher nach § 35c EStG steuerlich begünstigt ist. Mit seiner Entscheidung weicht das Gericht von einer häufig in der Literatur vertretenen Auslegung ab.
Die Kläger ersetzten im Streitjahr 2023 ihre Gasheizung durch eine Wärmepumpe. Dafür erhielten sie eine Förderung. Im Jahr zuvor begannen sie zudem mit der Installation einer Photovoltaikanlage nebst Stromspeicher, die sie ebenfalls 2023 in Betrieb nahmen. Ein Teil des erzeugten Stroms wurde für die Wärmepumpe genutzt, den übrigen Strom speisten sie in das öffentliche Netz ein und erhielten dafür eine Einspeisevergütung.
Im Zusammenhang mit der Photovoltaikanlage begehrten die Kläger beim beklagten Finanzamt im Rahmen ihrer Steuererklärung eine Steuerermäßigung nach § 35c EStG. Die Vorschrift begünstigt energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden, darunter die Erneuerung der Heizungsanlage.
Gericht sieht Voraussetzungen nicht erfüllt
Dafür seien jedoch die gesetzlichen und verordnungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt, urteilte das FG Düsseldorf mit Urteil vom 7.9.2026 (Az. 14 K 1679/25 E). Die Photovoltaikanlage sei weder als Wärmepumpe noch als innovative Heiztechnik im Sinne der Vorgaben begünstigt. Da die Photovoltaikanlage und die Wärmepumpe eigenständige Anlagen seien und die Wärmepumpe auch mit Netzstrom förderfähig bleibe, fehle es an einer einheitlichen energetischen Heizungsmaßnahme.
Die Verwendung von Solarstrom für die Wärmepumpe begründe lediglich eine mittelbare Unterstützung der Wärmeerzeugung; der Solarstrom sei aber keine Wärmequelle der Wärmepumpe. Zugleich erzeuge die Photovoltaikanlage keine Wärme.
"Der Senat schließt sich damit nicht einer vielfach in der Literatur vertretenen weiten Auslegung an", so das Gericht. Die Revision wurde zugelassen.
(FG Düsseldorf / STB Web)
Artikel vom: 19.10.2026
Social Media News
Unsere neuesten Video-Tipps
Aktivrente: Das müssen Sie wissen
Wer profitiert von der Aktivrente und welche Gruppen sind ausgeschlossen? Wie hoch ist der steuerfreie Betrag und wie sieht es mit der Sozialversicherung aus?
Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in nur 3 Minuten.
Senkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie
Änderung der Steuersätze in der Gastronomie bedeutet Umstellung für die Betriebe.
In diesem Video erfahren Sie in wenigen Minuten, worauf Sie achten müssen.
Was kostet ein Steuerberater – die StbVV
Die Steuerberatervergütungsverordnung, kurz die StbVV, regelt die Vergütung von Steuerberatern in Deutschland.
Wie das Honorar eines Steuerberaters zustande kommt, erfahren Sie in diesem Video.
Workation – Arbeiten im Ausland
Urlaub und Arbeit verbinden – das ist Workation.
Worauf Sie bei Besteuerung und Sozialversicherung achten müssen, erfahren Sie in diesem Video.
Schreiben Sie uns






























