Zahl der Gründungen von Hauptniederlassungen steigt

Im ersten Halbjahr ist zwar die Gesamtanzahl der gewerblichen Existenzgründungen in Deutschland leicht gesunken, jedoch in deutlich geringerem Umfang als im Vergleichszeitraum.

In den ersten sechs Monaten 2017 ist ebenso wie in den Vorjahren die Anzahl der Kleingewerbegründungen (-3,2 Prozent) und die der gewerblichen Übernahmen durch Vererbung, Kauf oder Pacht (-3,0 Prozent) gesunken. Diese Zahlen gab das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn bkannt. Die Anzahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen, die häufig mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen einhergehen, ist hingegen im ersten Halbjahr 2017 zum dritten Mal in Folge gestiegen: Rund jede dritte gewerbliche Existenzgründung erfolgte im 1. Halbjahr 2017 in dieser Form.

Außerdem ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Anzahl aller Unternehmensaufgaben weiter gesunken (-4,6 Prozent): am stärksten bei den gewerblichen Kleingründungen (-6,0 Prozent) und am geringsten bei den Betriebsaufgaben von Hauptniederlassungen (-1,0 Prozent). Der gewerbliche Existenzgründungssaldo - die Differenz aus gewerblichen Gründungen und Schließungen - liegt dennoch weiterhin im negativen Bereich (-3.700).

(IfM / STB Web)

Artikel vom: 03.11.2017