Home-Office nimmt unter den Digital Natives einen hohen Stellenwert ein. Zwei Drittel der Generation Y fühlen sich jedoch unwohl, weil flexible Arbeitsmodelle von Kollegen nicht ausreichend akzeptiert werden. Zudem fürchten sie, dass ihr Einsatz zu Hause geringer eingeschätzt werden würde als im Büro des Arbeitgebers.

Dies hat eine Studie der Polycom ergeben, die in zwölf Ländern durchgeführt wurden. In Deutschland wurden dazu 2.015 Personen befragt. Ermittelt wurden dabei auch die Bedürfnisse und Einschätzungen der Millennials.

Flexible Arbeitsmodelle immer beliebter

Demnach nutzen 70 Prozent der Millennials die Möglichkeit, oft oder ab und zu nicht im Büro zu arbeiten. Nur 15 geben an, niemals außerhalb des Büros zu arbeiten. Grund für die große Beleibtheit ist laut Polycom auch, dass 72 Prozent der Befragten viel Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance legen. Vor allem bei Eltern sei dieser Wunsch noch deutlicher ausgeprägt und immerhin 45 Prozent der Generation Y haben bereits Kinder.

Flexible Arbeitsmodelle sollen es erleichtern, dass sich Familie, Beruf und Hobbys leichter miteinander vereinbaren lassen. Allerdings fordern die jungen Angestellten dafür auch klare Vorgaben von Personalern. Laut Jens Brauer von Polycom fordern sogar fast sechzig Prozent, dass alle Mitarbeiter flexible Arbeitsmodelle nutzen können, nicht nur Eltern und Führungskräfte.

Audio- und Videokonferenzen gefragt

Etwa der gleiche Anteil fordert zudem einfach zu bedienende UCC-Technologien. Audio und Videokonferenzen sind nach Brauer der nächste natürliche Schritt für eine Generation, die Skype, Snapchat oder Facetime privat nutzt. Mehr als vier von fünf der Millennials verwenden mindestens wöchentlich Collaboration-Lösungen, um sich mit Kollegen auszutauschen.

Denis Broll - Diplom Ökonom, Steuerberater

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