Das EU-Parlament hat einen Vorschlag der EU-Kommission angenommen, der mehr Sicherheit und Innovationen bei europäischen Zahlungen bieten soll. Profitieren sollen vor allem Anbieter für mobile und Online-Zahlungen.

Die neuen Vorschriften sollen drei Ziele erreichen:

-          Verbesserung des Verbraucherschutzes bei Zahlungen

-          Sicherheit europäischer Zahlungsdienste erhöhen

-          Entwicklung und Nutzung von mobilen und Online-Zahlungen fördern

Die EU hatte bereits im Vorfeld eine Reihe von Rechtsvorschriften verabschiedet, die moderne, effiziente und kostengünstige Zahlungsdienste schaffen sollen und zeitgleich europäische Verbraucher und Unternehmen besser zu schützen.

Digitaler Binnenmarkt als Ziel

Jonathan Hill, Kommissar für Finanzmarktstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion zeigte sich zufrieden. Er betonte das Bedürfnis der Verbraucher, Gewissheit über die Sicherheit der Zahlungsmethode zu haben, wenn sie online einkaufen oder eine Transaktion tätigen. Seiner Meinung nach sorge die neue Zahlungsdiensterichtlinie dafür, dass elektronische Zahlungen in Europa nicht nur sicherer, sondern auch bequemer werden. Die Rechtsvorschrift sei ein Schritt in die Richtung eines digitalen Binnenmarktes, der zum Wirtschaftswachstum beitragen wird und sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen zugutekommen soll.

Markteintritt für neue Dienstleister erleichtert

Margrethe Vestager, EU-Kommissarin für Wettbewerbspolitik betonte hingegen die Erleichterung des Markteintrittes. Bereits im Vorfeld seien Wettbewerbsvorschriften der EU dazu genutzt worden, neue und innovative Anbieter die Möglichkeit zu geben, sich gegen Banken und etablierte Anbieter zu behaupten. Der verabschiedete Rechtsrahmen würde zudem gewährleisten, dass sichere und effiziente Zahlungsdienste angeboten würden. Die neue Richtlinie würde Online-Einkäufe vereinfachen und zudem neue Dienstleistungen für die Verwaltung von Bankkonten fördern. So soll es beispielsweise nach Vestager in Zukunft möglich sein, die Übersicht über Ausgaben auf unterschiedlichen Konten zu behalten. 
Denis Broll - Diplom Ökonom, Steuerberater

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